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Die Deutschen unter der Lupe - Trends, Fakten und Einblicke

Hamburg (ots) - Die GIK Studien best for planning (b4p) und best for tracking (b4t) liefern neue Insights zu den gesellschaftlichen Phänomenen digitale Transformation, Sharing Economy, multiple Medien- und Einkaufskanäle sowie Entschleunigung

Wissen, wie deutsche Konsumenten ticken: Die Studien beschäftigen sich kontinuierlich mit den deutschen Konsumenten, ihren Bedürfnissen und den sich daraus ergebenden Implikationen für Medien, Märkte und Branchen

Gestern wurden in Düsseldorf im Rahmen der Branchenveranstaltung "best4 - DAS EVENT 2015" spannende Einblicke in die Forschungserkenntnisse gewährt

Vor mehr als 250 Gästen aus der Marken-, Agentur- und Medienwelt gaben die hinter der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) stehenden Medienhäuser Axel Springer SE, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media gestern bei best 4 - DAS EVENT 2015 im Lofthaus Düsseldorf unter dem Motto "Daten sinnvoll verbinden" spannende Einblicke in die deutsche Lebens- und Verbraucherrealität. Im Fokus standen dabei vier Phänomene, die typisch für das 21. Jahrhundert mit seiner wachsenden Diversifikation in punkto Mediennutzung, Konsum und Kommunikation sind:

Digitale Transformation: Digitale journalistische Produkte auf dem Vormarsch

Das Internet und der damit einhergehende technologische Wandel haben sich nachhaltig darauf ausgewirkt, wie Menschen leben, miteinander in Kontakt treten und sich informieren: laut b4p sind 75% der Deutschen online, über 40% verbringen täglich mehr als eine Stunde im Netz, 46% nutzen Smartphones und rund 38% nutzen das Internet auch mobil. Im Multi-Device-Zeitalter haben sich die Möglichkeiten für den Zugriff auf redaktionelle Inhalte vervielfacht. Entsprechend sind digitale journalistische Produkte auf dem Vormarsch: So nutzen laut b4p bereits knapp 11% der Deutschen Apps von Zeitungen oder Zeitschriften auf ihren Mobile Devices - wobei klassische Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und TV nach wie vor intensiv genutzt werden. So lesen 74% der Deutschen in ihrer Freizeit häufig eine Tageszeitung, und 78% regelmäßig eine Zeitschrift.

Zugang statt Besitz: Deutsche beim Teilen noch verhalten

Angetrieben durch den technischen Wandel und die voranschreitende Vernetzung treten mit der Share Economy auch neue Modelle wirtschaftlichen Verhaltens in Erscheinung - u.a. für Autos, Fahrräder, Wohnungen oder Kleidung. Die Sharing-Bewegung reflektiert mit ihren neuen Geschäftsmodellen dabei auch einen veränderten Umgang der Gesellschaft mit materiellen Gütern. Wer leiht sich Produkte oder Dienstleistungen bei Bedarf einfach kurz aus, statt sie dauerhaft zu besitzen? Und wie viele tun dies schon? Der Blick in b4p zeigt, dass die deutsche Bevölkerung eher langsam in die Share Economy einsteigt, wobei Großstädte hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Car-Sharing wird derzeit beispielsweise von rund einer Millionen Menschen genutzt, die schwerpunktmäßig zwischen 20 und 39 Jahren alt, hoch gebildet und vielfach Studenten oder Berufsstarter sind. Die urbane Zielgruppe ist zudem überdurchschnittlich umweltbewusst, engagiert und abenteuerlustig.

Omnichannel: "anything goes"

Generell sieht sich der Verbraucher im 21. Jahrhundert mit einer schier unbegrenzten Zahl an Bezugsmöglichkeiten konfrontiert, das gilt für den Medienkonsum genauso wie für den genutzten Einkaufskanal - vom Fachgeschäft, Discounter, Factory Outlet über Katalog-/Versandhandel oder Teleshopping bis hin zum Online-Shopping ist heute alles möglich. Markenartikler müssen mit ihren Produkten heute daher an deutlich mehr Touchpoints präsent sein, um den Bedürfnissen des Konsumenten gerecht zu werden. So zeigen die Daten von b4p, dass die Deutschen im letzten Jahr durchschnittlich 3,2 Einkaufsstätten genutzt haben, wenn es um den Einkauf von Mode ging. Frauen kaufen dabei mehr und bevorzugen auch andere Kauforte als Männer. So sind beispielsweise 38% der Frauen in Boutiquen anzutreffen (Männer: 21%) und 32% der Frauen nutzen für ihren Fashionbezug den Versandhandel oder Katalog (Männer: 16%). Außerdem ist die typische Fashionista ausgesprochen markenbewusst, anspruchsvoll und bei ihrer Mediennutzung crossmedial unterwegs.

Entschleunigung: Achtsamkeit ist für die Deutschen neuer Luxus

In Zeiten von Digitalisierung und permanenter Informations- und Reizüberflutung zeigt sich seit einiger Zeit auch ein Gegentrend: Entschleunigung. Achtsam verbrachte Zeit wird zum neuen, postmodernen Luxus. Laut b4p stimmen 86% der Deutschen der Aussage zu "Wenn ich nach Hause komme, möchte ich Glück und Geborgenheit erleben". Fast ebenso hohe Zustimmungsraten entfielen auf die Aussage "Meine Familie ist meine Insel". Der Wunsch der Menschen nach Ruhe und Muße zeigt sich in vielen Lebensbereichen - sei es in einer verstärken Hinwendung zum Handwerken und Handarbeiten, zu Kochen und Genuss oder in einer Sehnsucht nach einem entschleunigten Medienkonsum: 76% der Deutschen nutzen Zeitschriften vor allem, um abzuschalten und zu entspannen. Aller temporeichen Technikbegeisterung zum trotz wird es für viele Menschen immer wichtiger, sich innerhalb des schnelllebigen Alltags Zeit zur Regeneration zu verschaffen, um die "Batterien wieder aufzuladen".

Weitere spannende Insights und weiterführende Informationen zu den GIK-Studien unter: www.b4p.media bzw. www.b4t.media

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