Gruner + Jahr GmbH & Co KG

Der Werbemarkt von Januar bis Dezember 2000 erreicht zweistelliges Wachstum von 11,9 Prozent: Rekordeinnahmen der klassischen Medien betrugen 35,5 Mrd. Brutto-Werbemark

Hamburg (ots) - Spitzenreiter sind die Publikumszeitschriften mit Mehreinnahmen von 902 Mio. DM brutto/ Publikumspresse-Marktführer G+J steigert 2000 den Anzeigenbruttoumsatz um 21,3 Prozent Die soeben von der A.C. Nielsen Werbeforschung S+P veröffentlichten Daten, die vom Fachbereich Anzeigen von Gruner + Jahr zu einer ersten Daten- und Trendanalyse verdichtet wurden, bescheinigen dem Werbemarkt für das abgelaufene Jahr ein kräftiges Wachstum. Danach investierten die Unternehmen im Zeitraum Januar bis Dezember 2000 die neue Rekordsumme von insgesamt 35,5 Mrd. DM Brutto-Werbemark in Anzeigen, Werbespots und Plakatschaltungen, das waren 3,78 Mrd. DM oder. 11,9 Prozent mehr als noch in 1999. Schwächster Monat des vergangenen Jahres war der Dezember mit einem Plus von 5,6 Prozent. Die Printmedien partizipierten erfolgreich an der positiven Werbemarktentwicklung im Jahr 2000. Bei insgesamt 16,97 Mrd. DM Anzeigenbrutto-Umsatz betrug ihr Wachstum 1,52 Mrd. DM oder 9,8 Prozent. Dr. Friedrich Wehrle, Leiter G+J-Fachbereich Anzeigen: "Die positive Entwicklung der Publikumszeitschriften war im gesamten Jahresverlauf 2000 stabil. Einen großen Wachstumsschub für PZ brachte die Sonderkonjunktur bei den Wirtschaftstiteln mit einem aktuellen Zuwachs von 58 Prozent oder 317 Mio. DM auf jetzt 868 Mio. Anzeigenbruttoumsatz mit sich. Hier ist damit zu rechnen - unter dem Aspekt der aktuellen Börsen-Entwicklung - dass sich der Wachstumsboom des letzten Jahres abkühlt. Im vergangenen Jahr haben die Zeitschriften der G+J WirtschaftsPresse viel zu der guten Entwicklung des Segmentes beigetragen: Mit der Umstellung auf 14-tägliches Erscheinen erzielte CAPITAL im Jahr 2000 einen sensationellen Zuwachs im Anzeigenergebnis von 94 Prozent auf 167 Mio. DM Bruttoumsatz. BÖRSE ONLINE legte um 79 Prozent auf 105 Mio. DM brutto zu. IMPULSE und BIZZ verzeichneten ebenfalls kräftige Anzeigenumsatz-Steigerungen. Sehr erfreulich war in 2000 jedoch vor allem auch die Entwicklung beim STERN, der seine Position im Ranking der umsatzstärksten Top-10 der Publikumszeitschriften mit einen Plus von 10,6 Prozent DM auf 510 Mio. DM brutto verfestigte." Im aktuell veröffentlichten "Werbe-Trend" wies die A.C. Nielsen Werbeforschung S+P den neun Publikumszeitschriften-Großverlagen für das Jahr 2000 zusammen 6,28 Mrd. DM Brutto- Anzeigenumsatz aus. Die gemeinsame Steigerung der großen Häuser betrug überdurchschnittliche 13,6 Prozent oder 750 Mio. DM zum Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung der Marktanteile der einzelnen Verlage uneinheitlich. Neben Gruner + Jahr erreichten erstmalig auch Burda und der Axel Springer Verlag, im Verlagsranking an zweiter an dritter Position, einem Bruttoanzeigenumsatz von mehr als einer Milliarde Mark. Dr. Friedrich Wehrle: "Gruner + Jahr liegt im zurückliegenden Kalenderjahr im Anzeigengeschäft der Publikumszeitschriften unverändert an der Spitze und bleibt aufgrund der starken Position seiner qualitätsorientierten Zeitschriftenpalette auf sicherem Erfolgskurs. Für das Jahr 2000 weisen wir in der Gruppe der Großverlage den größten Marktanteilsgewinn auf." G+J baute nach den S+P-Daten 2000 die Anzeigen-Marktführerschaft durch einen Zuwachs um 276 Mio. DM oder 21,3 Prozent auf 1,57 Mrd. DM brutto weiter aus. Der G+J-Marktanteil stieg von 17,8 Prozent im Jahr 1999 um weitere 1,4 Prozentpunkte im Jahr 2000 auf nunmehr 19,2 Prozent. Mit einem Umsatzplus von 902 Mio. DM auf 8,15 Mrd. DM Brutto-Anzeigengelder für 2000 führten die Publikumszeitschriften in der Reihenfolge der Printgattungen gemäß den Daten der A.C. Nielsen Werbeforschung S+P das Ranking bei den Printmedien noch vor der Tagespresse an. Die Tageszeitungen präsentierten sich im Analysezeitraum 2000:1999 mit einer Umsatzsteigerung im Anzeigengeschäft um 586 Mio. DM auf insgesamt 7,90 Mrd. DM brutto (ohne Regional- u. Rubrikenwerbung) ebenfalls in einer starken Verfassung. Die Fachzeitschriften verbesserten im vergangenen Jahr ihren Anzeigenumsatz gegenüber 1999 um 30 Mio. DM auf jetzt 921 Mio. DM brutto. Die Entwicklung der elektronischen Medien verlief im Vergleich 2000:1999 mit einer Steigerung um 2,17 Mrd. DM oder 14,1 Prozent auf insgesamt 17,64 Mrd. DM Bruttowerbeeinnahmen ebenfalls sehr positiv. Das Wachstum des Werbefernsehens betrug im Analysezeitraum 2,03 Mrd. DM auf 15,60 Mrd. DM Brutto-Umsatz im Jahr 2000. Davon verzeichneten die privaten Fernsehsender rund 14,62 Mrd. DM brutto (inkl. Freischaltungen) für ausgestrahlte Spots, das war ein Zuwachs um 1,96 Mrd. DM gegenüber 1999. Die gemeinsamen Bruttowerbeeinnahmen von ARD und ZDF stiegen im Jahresvergleich hingegen nur um 6,9 Prozent oder 64 Mio. DM auf 987 Mio. DM für das Jahr 2000 an. Auch der Hörfunk verzeichnete im Vergleichszeitraum 2000:1999 eine einstellige Wachstumsrate in Höhe von 7,9 Prozent auf 2,04 Mrd. DM Bruttowerbeumsatz. Für die von ihr erfassten Plakat-Anschlagstellen ermittelte die A.C. Nielsen Werbeforschung S+P im Analysezeitraum 2000:1999 ein Werbeumsatzplus von 84 Mio. DM auf aktuell 918 Mio. DM brutto. Entwicklung der Werbeumsätze der klassischen Medien 2000:1999 (Brutto-Werbeumsätze in Mio. DM) Copyright by Gruner + Jahr Werbeumsatz Veränd. z. Vorjahr MEDIUM 2.000 1.999 abs. rel. Publikumszeitschriften* 8.145 7.243 902 12,5% Zeitungen** 7.902 7.317 586 8,0% Fachzeitschriften 921 891 30 3,4% Print 16.968 15.450 1.518 9,8% Fernsehen 15.603 13.578 2.025 14,9% Privat 14.616 12.655 1.961 15,5% Öffentlich-rechtl. 987 923 64 6,9% Hörfunk 2.040 1.891 149 7,9% Elektronik 17.644 15.470 2.174 14,1% Plakat 918 834 84 10,1% Gesamt 35.530 31.754 3.776 11,9% * PZ ohne Stadtillustrierte und Wochenzeitungen; die Daten für 1999 unterliegen auch nach der Korrekturlieferung vom April 2000 dem Vorbehalt von Abweichungen ** TZ ohne Regional- und Rubrikenwerbung Quelle: A.C. Nielsen Werbeforschung S+P Werbetrend 1-12/2000 Entwicklung der Werbeumsätze der Fernsehsender 2000:1999 (Brutto-Werbeumsätze in Mio. DM) Copyright by Gruner + Jahr Werbeumsatz Veränd. z. Vorjahr SENDER 2.000 1.999 abs. rel. ARD 533 510 23 4,4% ZDF 454 413 41 9,9% öffentl.-rechtl. TV 987 923 64 6,9% RTL 4.257 3.809 448 11,8% SAT 1 3.239 3.065 174 5,7% PRO SIEBEN 2.971 2.843 128 4,5% RTL 2 968 740 228 30,9% KABEL 1 813 696 118 16,9% VOX 579 514 65 12,6% DSF 394 328 66 20,1% TM 3 338 139 199 143,0% SUPER RTL 329 306 23 7,4% MTV (erfasst seit 1/00) 267 - - K. Vergl. m. N-TV 264 216 48 22,1% VIVA (erfasst seit 1/00) 198 - - K. Vergl. m. Privat TV 14.616 12.655 1.961 15,5% Gesamt 15.603 13.578 2.025 14,9% Quelle: A.C. Nielsen Werbeforschung S+P Werbetrend 1-12/2000 Entwicklung der neun im Berichtsband ausgewiesenen PZ-Großverlage 2000:1999 (Brutto-Werbeumsätze in Mio. DM; Marktanteil an PZ gesamt) Copyright by Gruner + Jahr Werbeumsatz Veränd. Z. Vorj. VERLAG 2.000 1.999 abs. rel. PZ gesamt = 100% 8.145 7.243 901,8 12,5% GRUNER + JAHR Mio. DM 1.566 1.290 275,5 21,3% MA an PZ 19,2% 17,8% BURDA Mio. DM 1.140 991 149,2 15,1% MA an PZ 14,0% 13,7% SPRINGER Mio. DM 1.042 944 97,5 10,3% MA an PZ 12,8% 13,0% SPIEGEL Mio. DM 630 569 60,4 10,6% MA an PZ 7,7% 7,9% BAUER Mio. DM 627 612 15,3 2,5% MA an PZ 7,7% 8,4% MILCHSTRASSE Mio. DM 574 471 102,8 21,8% MA an PZ 7,0% 6,5% VER. MOTORVERL. Mio. DM 373 348 24,3 7,0% MA an PZ 4,6% 4,8% JAHRESZEITEN Mio. DM 253 227 25,8 11,4% MA an PZ 3,1% 3,1% GONG Mio. DM 73 73 -0,7 -0,9% MA an PZ 0,9% 1,0% Großverlage gesamt 6.276 5.526 750,2 13,6% Allen Großverlagen wurden die Titel umsatzmäßig zugeordnet, deren Anzeigengeschäft sie verantworten; inkl. BamS, ohne Stadtillustierte *die Daten für 1999 unterliegen auch nach der Korrekturlieferung vom April 2000 dem Vorbehalt von Abweichungen Quelle: A.C. Nielsen Werbeforschung S+P Werbetrend 1-12/2000 ots Originaltext: Gruner + Jahr Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Christine Konrad Projektmanagement Fachbereich Anzeigen Telefon: 040/3703-2989 Fax: 040/3703-5601 E-Mail: Konrad.Christine@guj.de Original-Content von: Gruner + Jahr GmbH & Co KG, übermittelt durch news aktuell

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