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NDR Bigband präsentiert in der kommenden Spielzeit neue Konzertreihen

Hamburg (ots) - Ganz im Zeichen von Neuigkeiten und Aufbrüchen steht die Saison 2015/2016 der NDR Bigband: Die Konzertbesucher dürfen sich auf neue Reihen freuen. Und erstmals in ihrer langen Geschichte legt die NDR Bigband eine Saisonbroschüre vor.

Die Studio Eins Konzerte gibt es schon seit 2003 in loser Folge. Jetzt sind sie zu einer eigenen Reihe geworden. Vier Mal in der Saison gestaltet die NDR Bigband ihr Wohnzimmer, also ihr Proben- und Produktionsstudio, zu einem Konzertsaal um. Das Besondere daran ist, dass die Programme aus den Reihen der Musiker kommen, eine Art Wunschkonzert also. Das Ensemble kuratiert und die Redaktion unterstützt und organisiert die Realisation der Projekte.

Ebenfalls neu ist eine Hamburg Konzertreihe, die in angesagten Hamburger Spielorten angesiedelt ist: Mojo Club, Fabrik, Rolf-Liebermann-Studio des NDR und Kampnagel. Jeder Ort verlangt ein eigenes Konzept und eine andere musikalische Farbe, die Band trifft auf ein jeweils anderes Publikum.

Ausgehend von den Hamburger Konzerten zieht die NDR Bigband mit diesen Programmen nach Norddeutschland in die Clubs und Konzertsäle von Wilhelmshaven bis nach Braunschweig, oder von Worpswede bis nach Wismar. Die neu aufgelegte Norddeutschland Konzertreihe bringt hochwertige Produktionen einmal im Jahr auch in verborgenen Winkel des Sendegebietes.

Selbstverständlich ist die NDR Bigband auch an der Reihe Jazz im NDR beteiligt. Auf dem Programm steht ein Projekt von Tim Hagans zu Filmcharakteren aus John Cassavetes Filmen und als besonderes Highlight zum 80. Geburtstag von Carla Bley ihre Komposition "La Lecon Francaise" für Big Band und Knabenchor.

Die Auftritte bei fast allen wichtigen Festivals im Norden sind eine wesentliche Säule der Konzertsaison der NDR Bigband: Jazzville am Weissenhäuser Strand, WDR Jazzfestival in Münster, Elbjazz, Hamburg Jazzopen, Jazz Baltica, Schleswig-Holstein Musik-Festival, Eldenaer Jazz Evenings und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Chefdirigent Jörg Achim Keller hat sich wieder einige besondere Big-Band-Projekte ausgedacht: Er arbeitet an einem neuen Konzertprogramm mit Al Jarreau zum Thema Duke Ellington. Und arrangiert für den Klassik-Pianisten Sebastian Knauer ein Gershwin Programm, das bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern Premiere haben wird. Mitreißende Arrangements hat Jörg Achim Keller für die Funklegende, den Saxophonisten Pee Wee Ellis geschrieben. Und ein spannendes Programm legt er für Trompeter Randy Brecker auf. Mit beiden wird die NDR Bigband im Norden unterwegs sein.

Die Gastdirigenten der Saison sind eine gute Mischung aus alten und jüngeren Bekannten. Michael Gibbs ist schon seit 1974 für die NDR Bigband aktiv, der Kölner Niels Klein dagegen ist ein echter Newcomer. Genauso wie Dale Wilson aus New York, den das Publikum erstmals live erleben wird. Regelmäßig für die Band schreiben und arbeiten der New Yorker Tim Hagans, der Hamburger Wolf Kerschek, der Tübinger Rainer Tempel, der Norweger Geir Lysne und nach einer Pause auch der Engländer Colin Towns.

Tourneen: Natürlich ist die Band auch national und international wieder unterwegs. In Essen und Kempten zum Beispiel wird sie das neue Projekt mit dem kubanischen Pianisten Omar Sosa vorstellen. In Tokio tritt das Ensemble mit dem Hamburg Ballett von John Neumeier auf und spielt im Blue Note Tokio Konzerte mit Schlagzeuger Peter Erskine.

Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz. Für ganz junge Hörer und ihre Eltern erzählt die NDR Bigband im Rahmen der NDR Familienkonzerte die Geschichte von Kuno Knallfrosch. Ein Wiedersehen mit "Erwin mit der Tröte" gibt es beim Hamburger Kindermusikfestival "Big Bang". Im Rahmen des Programms "School's Out, It's Big Band Time", besucht die NDR Bigband in dieser Saison Schulen in Hamburg. Und das Preiskonzert des Wettbewerbs "Jugend jazzt" findet, wie in den vergangen Jahren auch, im Rolf-Liebermann-Studio im Funkhaus in Hamburg statt. Im Rahmen des ARD Projekts "Das Gershwin Experiment" spielt das Ensemble einige Jazzarrangements des "Concert Românesc" von György Ligeti, die Rainer Tempel arrangiert hat.

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