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Kerstin Kowalski im ARD-Olympiastudio in Sydney: Nach der Goldmedaille kam der Heiratsantrag

Sydney (ots) - Ein Heiratsantrag nach dem Olympiasieg und ein selbst gepflücktes vierblättriges Kleeblatt als Glücksbringer - Kerstin Kowalski, frischgebackene Olympiasiegerin im deutschen Ruder-Doppelvierer, hatte den Zuschauern von "Sydney 2000 live" im Ersten eine Menge zu erzählen. Die 24jährige Potsdamerin vertraute ARD-Moderator Waldemar Hartmann im Interview an, dass nach dem packenden Finale eine Riesenüberraschung auf sie gewartet hatte: "Mein Freund hat mich gefragt, ob ich ihn heiraten möchte - und ich habe ja gesagt." Dass an diesem Tag für Kerstin Kowalski alles klar gehen würde, hatte sich bereits am frühen Sonntagmorgen abgezeichnet. Da hatte sie sich vor dem Endlauf entlang der Rennstrecke auf die Suche nach einem vierblättrigen Kleeblatt gemacht - ein Kunststück, das ihr auch zuvor schon häufig geglückt war. Auch dieses Mal musste die Weltmeisterin von 1999 offenbar nur kurz schauen, ehe sie fündig wurde. Während des Rennens verwahrte Bundestrainerin Jutta Lau den Glücksbringer in ihrer Trainingsjacke. Das Ende ist bekannt: Der deutsche Doppelvierer, seit 1993 ungeschlagen, triumphierte mit Kerstin Kowalskis Zwillingsschwester Manja, der Ratzeburgerin Meike Evers und Manuela Lutze aus Magdeburg deutlich vor den Booten aus Großbritannien und Russland. "Es war alles so bewegend", strahlten die vier Ruderinnen später um die Wette. "Im Ziel spielte einer von den vielen deutschen Fans auf einer Trompete ,Freude schöner Götterfunken', dann die Medaillen und die deutsche Hymne, die sie nur für uns spielten. Das war schon eine Kette von unbeschreiblichen Gefühlen." 24. September 2000 / MG ots Originaltext: NDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Martin Gartzke Tel.: 040/41562300 Original-Content von: NDR Norddeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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