NDR Norddeutscher Rundfunk

NDR Rundfunkrat genehmigt Jahresabrechnung 1999

    Hamburg (ots) -          Der Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag die Jahresabrechnung für 1999 genehmigt. Bei Gesamterträgen von 1.770 Millionen DM und Gesamtaufwendungen von 1.790,3 Millionen DM bedeutet dies einen Fehlbetrag von 20,3 Millionen DM. Dies entspricht im dritten Jahr einer vierjährigen Periode mit unveränderter Rundfunkgebühr der üblichen Planung. Fehlbeträge in den letzten beiden Jahren einer Periode werden durch Überschüsse ausgeglichen, die in den ersten beiden Jahren erzielt worden sind. Gegenüber dem Wirtschaftsplan konnte eine Verbesserung um 24,3 Millionen DM erreicht werden.

    Zu dieser Verbesserung habe das Konsolidierungsprogramm des NDR
beigetragen, erklärte der Stellvertretende Intendant des NDR, Joachim
Lampe. Dieses Programm sieht eine Einsparung von etwa 500 Planstellen
in den Jahren 1995 bis 2000 vor, um finanzielle Mittel zur
Verstärkung des Programms zu gewinnen und durch Kostenabbau die
Flexibilität des Unternehmens zu steigern. Lampe: "Mit einem Abbau
von 433,5 Planstellen bis einschließlich 1999 liegen wir über dem
Plan und sind sicher, das gesteckte Ziel bis 2000 auch zu erreichen."
    
    Wie der Stellvertretende Intendant weiter erklärte, tragen auch
die fortgesetzten Bemühungen um die Erfassung aller
Rundfunkteilnehmer zu diesem Erfolg bei. Mit gezielten
Mailing-Aktionen der GEZ auch im Zusammenhang mit dem neuen Verfahren
zum Einwohnermelde-datenabgleich konnten die Erträge aus den
Rundfunkgebühren gesteigert werden. Ebenso zeigten die Erträge aus
der Werbung nach den Einbrüchen der letzten Jahre seit 1998 wieder
eine steigende Tendenz. Insbesondere war die Ausbuchung der
Werbezeiten in der nationalen Fernseh-Werbung erfreulich hoch.
    
    Die Vorsitzende des Rundfunkrates, Dagmar Gräfin Kerssenbrock,
betonte: "Mit diesem Jahres-Ergebnis hat der NDR wieder einen
wichtigen Beitrag dazu geleistet, innerhalb der Gebührenperiode von
1997 bis 2000 ausgeglichen zu wirtschaften und dabei gleichzeitig
erhebliche Investitionen in das Programm realisieren zu können."
    
ots Originaltext: NDR
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Sandra Thormählen
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