Abschied und Willkommen in Kiel: von Haferburg zu Thormählen, von Dresewski zu Lorentzen

Abschied und Willkommen in Kiel: von Haferburg 
zu Thormählen, von Dresewski zu Lorentzen
NORDDEUTSCHER RUNDFUNK - ABSCHIED UND WILLKOMMEN IN KIEL - Elke Haferburg gibt nach vier Jahren zum 1. Dezember die Leitung der NDR 1 Welle Nord an Volker Thormählen ab und wechselt als Direktorin des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern nach Schwerin. Bereits seit dem 1. Oktober ist Norbert Lorentzen im NDR Landesfunkhaus ...
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Hamburg (ots) - Elke Haferburg gibt nach vier Jahren zum 1. Dezember die Leitung der NDR 1 Welle Nord an Volker Thormählen ab und wechselt als Direktorin des NDR Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern nach Schwerin. Bereits seit dem 1. Oktober ist Norbert Lorentzen im NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein Leiter des Programmbereichs Fernsehen, sein Vorgänger Peter Dresewski ging zum 30. September in den Ruhestand. Aus Anlass der Wechsel hatten NDR Intendant Prof. Jobst Plog und Landesfunkhaus-Direktor Friedrich-Wilhelm Kramer für den 15. Oktober zu einem Empfang in den Kieler Ostseekai gebeten. Rund 300 Gäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt. Moderator der Veranstaltung war Christian Schröder. NDR Intendant Prof. Jobst Plog in seiner Rede: "Elke Haferburg ist es gemeinsam mit Friedrich-Wilhelm Kramer gelungen, die Hörerinnen und Hörer durch schrittweise, zielgerichtete Veränderungen an das Programm zu binden. Die NDR 1 Welle Nord ist mit einem Marktanteil von knapp 23 Prozent das erfolgreichste NDR Programm in Schleswig-Holstein. Ich bin mir sicher, dass ihr Nachfolger Volker Thormählen an diesen Erfolg anknüpfen kann. Das gilt in gleicher Weise für Norbert Lorentzen. Sein Vorgänger Peter Dresewski hat den Fernsehbereich 19 Jahre lang geleitet und in dieser Zeit das 'Schleswig-Holstein Magazin' als feste Größe und eine der erfolgreichsten TV-Regionalsendungen in Deutschland etabliert. Ich danke ihm sehr für seinen Einsatz und wünsche ihm für seinen Ruhestand alles Gute." Landesfunkhaus-Direktor Friedrich-Wilhelm Kramer sagte: "Peter Dresewski hat als Fernsehchef Maßstäbe gesetzt. Unter seiner Leitung wurde das Schleswig-Holstein Magazin zum Vorbild für viele andere Regionalprogramme. Beide, Peter Dresewski wie auch Elke Haferburg, waren im Landesfunkhaus Schleswig-Holstein professionelle, erfolgreiche Programmmacher mit großem Engagement und großer Leidenschaft. Elke Haferburg hat es geschafft die NDR 1 Welle Nord behutsam zu modernisieren und die Stärke und Einzigartigkeit des Programms, die regionale Informationskompetenz, weiter zu stärken." Elke Haferburg (50) wurde in Stralsund geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Pädagogik und absolvierte dann ein archivwissenschaftliches Fernstudium. Nach dessen Abschluss war sie ab 1982 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Greifswald, ab 1986 Stadtarchivarin in der Hansestadt. 1990 volontierte sie beim Greifswalder Tageblatt, wurde dort anschließend Redakteurin und Leiterin der Lokalredaktion. 1993 kam sie als freie Mitarbeiterin des Studios Greifswald zum NDR. 1994 wurde sie Redakteurin im Studio Greifswald, dessen Leitung sie 1997 übernahm. 1998 wurde sie Leiterin des Studios Rostock, zusammen mit dem Studio Oldenburg das größte Regionalstudio des NDR. Seit 2003 ist sie Leiterin des Programmbereichs Hörfunk und Stellvertreterin des Direktors im Landesfunkhaus Schleswig-Holstein. Am 1. Dezember rückt sie als Nachfolgerin von Gerd Schneider, der Ende November in den Ruhestand geht, an die Spitze des Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern. Peter Dresewski (63) aus Neustadt/Waldnaab (Oberpfalz) ging nach seinem Abitur in Lübeck zur Bundeswehr, danach volontierte er bei den Lübecker Nachrichten und arbeitete anschließend dort als politischer Redakteur. Ab 1970, parallel zu seinem Studium der Politik- und Sozialwissenschaft, arbeitete er als Reporter und Redakteur für die "Tagesschau". 1983 wurde er in der Filmredaktion der "Tagesschau" Chef vom Dienst, ein Jahr später wechselte er auf dieselbe Position bei der Planungsredaktion von ARD-aktuell und wurde Vertreter der Chefredakteure. Seit 1988 leitete er den Programmbereich Fernsehen im NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein. Volker Thormählen (46) stammt aus Dithmarschen. Nach freiberuflicher Tätigkeit als Reporter bei der "Dithmarscher Landeszeitung" volontierte er ab 1982 beim NDR. 1984 übernahm ihn der Sender als Redakteur und Moderator bei NDR 2. 1989 wurde er mit der Redaktionsleitung der Sendung "NDR 2 - Der Club" beauftragt. Fünf Jahre später übernahm Thormählen die Leitung der Off-Air-Kommunikation bei NDR 2. Danach war er in der Programmdirektion Hörfunk für das Marketing verantwortlich. 2002 und 2003 leitete er im Auftrag des Intendanten das Projekt Corporate Identity/Corporate Design. 2003 übernahm er die Leitung der Stabsabteilung Markenkommunikation. 2006 wurde Volker Thormählen Leiter der Intendanz im NDR, im Dezember 2007 wird er Chef der NDR 1 Welle Nord und Stellvertreter des Direktors im Landesfunkhaus Schleswig-Holstein. Norbert Lorentzen (43) wurde in Schleswig geboren. In Kiel studierte er Politologie, Soziologie und Osteuropäische Geschichte. Zum NDR kam er 1985 als Volontär. Im Anschluss war er als Redakteur in verschiedenen Funktionen für den NDR tätig: zunächst in Kiel beim "Schleswig-Holstein Magazin", ab 1990 in Hamburg bei der damaligen Nachrichtensendung "Berichte vom Tage" und in der Redaktion "NDR aktuell". 1993 wechselte Norbert Lorentzen als Planungsredakteur und Autor ins Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern - zuerst nach Rostock, 1997 nach Schwerin. Dort leitete er seit 1998 die Redaktion "Nordmagazin" und war zugleich stellvertretender Programmbereichsleiter Fernsehen. Im Oktober 2007 übernahm er die Leitung dieses Programmbereichs im NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein in Kiel. Ein Pressefoto gibt es ab ca. 17.30 Uhr über obs (Orginalbildservice) und ab Dienstag auch über www.ard-foto.de (Passwort erhältlich bei der NDR Fotoredaktion Telefon.: 040/4156-2305). 15. Oktober 2007 Pressekontakt: NDR Norddeutscher Rundfunk NDR Presse und Information Telefon: 040 / 4156 - 2300 Fax: 040 / 4156 - 2199

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