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Trauer Akzeptanz und praktische Hilfe sind die beste Unterstützung für Trauernde

Hamburg (ots)

Viele Menschen fühlen sich hilflos, wenn in ihrem
Umfeld jemand verstorben ist. Die britische Journalistin Caroline 
Doughty erklärt in der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR 
SIE (22/2007, EVT: 13. Oktober), welche Hilfestellungen man 
Hinterbliebenen geben kann.
Die 38-jährige Journalistin verlor ihren Ehemann vor vier Jahren 
und erlebte, wie viele Hemmungen es gibt, auf Trauernde zuzugehen. 
"Aus Angst, etwas Falsches zu tun oder zu sagen, warten die meisten 
lieber ab oder meiden den Kontakt ganz". Der Betroffene brauche genau
das Gegenteil. Über den Toten zu sprechen, lindere den Schmerz. Als 
erste Kontaktaufnahme empfiehlt Caroline Doughty den Brief: "Der 
Empfänger kann sich entscheiden, wann der richtige Moment ist, Ihre 
Post zu lesen. - Aber vermeiden Sie Floskeln wie `Es war Gottes 
Wille´ oder `Ich weiß, wie du dich fühlst´".
Neben Worten sei praktische Hilfe sehr nützlich. "Sie nimmt den 
Druck von dem Trauernden, der von seinen Gefühlen vollkommen in 
Anspruch genommen ist," sagt die Journalistin. "Kommen Sie vorbei und
kochen etwas, räumen Sie hinterher die Küche auf, kümmern Sie sich um
den Garten. Bieten Sie Hilfe an - und zwar genau so viel, wie Sie zu 
leisten bereit sind. Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten 
können."
Sind Familien betroffen, könne man etwas Schönes mit den Kindern 
unternehmen. "Für eine trauernde Mutter oder einen Vater ist es eine 
wirkliche Erleichterung, ihre Kinder lachen zu hören." Es sei 
wichtig, dass sich Freunde nicht zurückziehen, sondern unermüdlich 
ihre Unterstützung anbieten. "Aber auf jeden Fall sollten Sie die Art
und Weise akzeptieren, wie dieser Mensch trauert, und nicht erwarten,
dass er sich so verhält, wie Sie es vielleicht täten oder für 
sinnvoll halten."
Weitere Informationen:
Julia Möhn
Redaktion FÜR SIE
Stellv. Ressortleitung Report
Tel. 040/ 2717-32 53
Fax  040/2717-2090
E-Mail:  julia.moehn@fuer-sie.de

Pressekontakt:

Mona Burmester
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 040/2717-2493
Fax 040/2717-2063
E-Mail: presse@jalag.de

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