Hitzewelle zum Finale
Hot Hot Heat gewinnt die JägerMeisterschaft 2010 (mit Bild)
Berlin (ots) - Eine ausgelassene und euphorische Stimmung, drei erstklassige Bands und eine Betriebstemperatur nahe dem Siedepunkt prägten das Finale der Jägermeister Rock:Liga am 29. Mai. Unter tosendem Beifall und triefend vor Schweiß kürten die Rocksport-Fans im ausverkauften Berliner Kesselhaus Hot Hot Heat zum JägerMeister 2010. In einem spannenden Finale mit leidenschaftlichem Indie-Pop, New-Rave und Roots-Rock stachen die Kanadier ihre Gegner gekonnt aus.
Wie schon in der Vorrunde im Februar heizte Hot Hot Heat dem Publikum kräftig ein. Mit krachend-zackigem und hymnisch-melodischem Indie-Rock spielten sich die Kanadier ins Finale. Die leidenschaftlichen Verrenkungen von Sänger Steve Bays hinter dem Keyboard taten ihr Übriges und die Menge tanzte wild. Zuvor hatten die englischen Hadouken! mit einer Mischung aus rauem Synthesizer-Punk und tanzbarem New-Rave das Kesselhaus auf den Kopf gestellt. Sie erspielten dementsprechend hochverdient den zweiten Platz. The Films belegen mit ihrem von Roots-Musik geprägten Rock'n'Roll-Sound den dritten Platz. Nach der Siegerehrung durch Stadionsprecher Axel Bosse war aber noch kein Ende in Sicht: Die DJs des Karrera Klubs sorgten auf der Aftershowparty noch bis in die frühen Morgenstunden für zappelnde Beine und ausgelassene Stimmung.
Neun internationale Bands, aufgeteilt in drei Gruppen, kämpften seit November um die JägerMeisterschaft. Nach 15 Konzerten standen die drei Finalisten fest. Hot Hot Heat reiht sich neben den Vorjahressiegern Friska Viljor (2009), Mediengruppe Telekommander (2008), Clawfinger (2007), Deichkind (2006) und Mamasweed (2005) ein und hat sich damit auf der JägerMeisterschale verewigt.
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