Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

(Berichtigung: Trinkwasser in Deutschland: Spitzenqualität zu Bestpreisen)

Berlin (ots) - Leider ist uns in der heutigen Pressemeldung im ersten Absatz ein Tippfehler beim Wasserpreis unterlaufen: Richtig muss es heißen: "Für weniger als 0,2 Cent pro Liter unseres Lebensmittels Nummer 1 erhält der Verbraucher eine Qualität, die weltweit an der Spitze steht."

"Das Preis-/Leistungsverhältnis beim Trinkwasser in Deutschland stimmt: Für weniger als 0,2 Cent pro Liter unseres Lebensmittels Nummer 1 erhält der Verbraucher eine Qualität die weltweit an der Spitze steht," betont Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen e.V., der u.a. 700 kommunale Wasserversorger in Deutschland vertritt. Reck reagierte damit auf einen Artikel der Bild Zeitung über zu hohe Trinkwasserpreise.

Die Bildung der Wasserpreise sei in Deutschland gesetzlich streng geregelt und unterliege sowohl der Kommunal- als auch der Kartellaufsicht. Dass die Preise hier willkürlich festgesetzt werden könnten, sei absolut unsinnig. Es sei gut, dass die Verbraucher sorgsam mit unserem Trinkwasser umgingen. Für den Spitzenbedarf müssten jedoch entsprechende Kapazitäten bereit gehalten werden. 80 % des Wasserpreises würden fixe Kosten ausmachen. Diese Kosten fielen an, egal wie viel oder wie wenig der Verbraucher abnehme. Deshalb wirke sich eine Reduzierung der Menge nur begrenzt auf die Preise aus.

2 Milliarden Euro würden von den kommunalen Wasserversorgern jährlich in den Ausbau und die Modernisierung von Anlagen und Leitungen investiert. Dies sei ein Spitzenwert in Europa. "Deshalb haben wir international die geringsten Wasserverluste. Diese liegen bei uns nur bei ca. 7 %, wogegen unsere Nachbarn Großbritannien und Frankreich über 25 % des Trinkwassers in maroden Leitungen verlieren", so Reck. Wettbewerb sei in einem so sensiblen Bereich wie der Trinkwasserversorgung nicht zielführend. Aus hygienischen Gründen könne man nicht unterschiedliche Wasserqualitäten durch ein Leitungsnetz fließen lassen. Die Wasserversorgung durch kommunale Unternehmen habe sich in Deutschland seit Jahrzehnten bewährt. Dies würde auch der Bürger anerkennen: Mehr als 75 % der Verbraucher sprechen sich nach einer dimap-Umfrage gegen eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung aus. Liberalisierungsforderungen in diesem Bereich liefen daher ins Leere.

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