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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Schutzwesten für NRW-Elitepolizisten fehlen Versäumnis HUBERTUS GÄRTNER

Bielefeld (ots) - In Zeiten wie diesen muss leider das Undenkbare wieder gedacht werden. Terroristen, die Sprengstoffanschläge begehen und mit Schnellfeuergewehren um sich schießen, sind auch für die Bundesrepublik (wieder) zu einer lauernden Gefahr geworden. Es ist leider eine bittere Notwendigkeit, dass sich die deutschen Sicherheitsbehörden mit allen rechtsstaatlichen Mitteln auf solche Eventualitäten einstellen und terroristische Gefahrenlagen durchspielen, um im Ernstfall möglichst gut gewappnet zu sein. Zur Terrorabwehr gehört es allerdings auch, dass die Polizisten selbst den bestmöglichen Schutz bekommen. Das gilt für jeden Beamten, der im Streifenwagen Tag und Nacht seinen mitunter risikoreichen Dienst verrichtet. Aber es gilt auch und erst recht für die Spezialeinsatzkommandos. Ihr Auftrag beinhaltet, dass sie sich regelmäßig in große Gefahrenlagen begeben und den Kopf hinhalten müssen. Für diese Einsatzkräfte geht es tatsächlich oft um Leben oder Tod. Umso verwunderlicher ist es, wenn nicht alle SEK-Beamten mit optimalen Schutzwesten ausgestattet sind, wie es in NRW offenkundig noch der Fall ist. Hier hat es mutmaßlich Versäumnisse gegeben, die aber niemand benennen möchte. Die Angelegenheit fällt in das Ressort des Innenministers. Die Opposition im Düsseldorfer Landtag wird es sich wohl kaum nehmen lassen, ihn nach den Ursachen zu fragen.

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