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Neue Westfälische (Bielefeld): Ausstattung der Bundeswehr Fahrlässig BERNHARD HÄNEL

Bielefeld (ots) - Ungeschönt und damit begrüßenswert deutlich beschreibt der Generalinspekteur der Bundeswehr Organisation, Aufstellung und Ausstattung der Truppe. Sie sind, vorsichtig formuliert, unzureichend für die der Bundeswehr zugewiesenen Aufgaben. Neu ist davon vieles nicht; umso ärgerlicher, dass so gut wie nichts zum Besseren verändert wurde. Man muss kein Freund von Auslandseinsätzen wie etwa dem in Afghanistan sein, um diesen Zustand unhaltbar zu nennen. Schließlich sind es Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, die ihren Kopf hinhalten für Einsätze, die die Volksvertretung beschlossen hat. Ihnen eine lage- und bedrohungsadäquate Ausrüstung und Strategie an die Hand zu geben, ist Aufgabe der Politik. Stellt sie diese nicht zur Verfügung, handelt sie fahrlässig. Auch die Kritik an der deutschen Rüstungsindustrie zeigt Defizite auf. Die Ausrüstung sei zu teuer, werde zu spät ausgeliefert und sei zudem nicht bedrohungsgerecht, sagt Volker Wieker. So betrachtet ist die Bundeswehr für den Steuerzahler eine Geldvernichtungs-, für die Industrie aber eine Gelddruckmaschine. Da besteht Handlungsbedarf.

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