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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Das Ballack-Foul und die Folgen Fußball - das brutale Geschäft THOMAS SEIM

Bielefeld (ots) - Die Brutalität des Fouls an dem Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft, Michael Ballack, macht den Betrachter sprachlos. Wie kann ein Sportler, der selbst von der Ball-Kunst lebt, einem - wenn auch gegnerischen - Spieler so rücksichtslos in die Beine treten, dass der für Wochen ausfällt? Oder war das Absicht? Absicht des ghanaischen Spielers Kevin-Prince Boateng, der im dritten Gruppenspiel am 23. Juni in Johannesburg mit Ghana gegen das DFB-Team antreten könnte? Auch wenn Ballack von "Absicht" sprach und Bundestrainer Joachim Löw Boatengs Bruder Jerome, der zum vorläufigen deutschen WM-Kader gehört, gegen eine Art Sippenhaft in Schutz nahm: Dem Ghanaer zu unterstellen, er habe Ballack wegen der WM absichtlich verletzt, geht zu weit. Leider ist es im internationalen Fußball-Geschäft so, dass - brutal-übertriebene - Härte zum Spiel gehört. Wer Erfolg will, muss hart gegen sich selbst sein, aber noch härter gegen andere. Leider! Schön ist das nicht. Und mit Fußball hat das nur wenig zu tun. Aber ohne Härte wird man nicht Weltmeister. Das weiß auch das deutsche Team. Wir werden es sehen.

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