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Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Atomkonferenz in den USA Obama drückt aufs Tempo JOACHIM ROGGE, WASHINGTON

Bielefeld (ots) - Jahrzehntelang schwebte der Schatten eines Atomkrieges zwischen verfeindeten Blöcken bedrohlich über der Welt. Das Aufatmen nach dem Ende des Kalten Krieges währte indes nur kurz. Dass fanatisierte Extremisten zu jedem Mittel greifen, um ihre Menschen verachtende Ideologie durchzusetzen, haben spätestens die Anschläge vom 11. September auf schreckliche Weise bestätigt. Mit seiner Mega-Konferenz ist es US-Präsident Barack Obama zumindest gelungen, die Welt ein Stück weit mehr für die Gefahren der unkontrollierten Verbreitung und unzureichenden Lagerung radioaktiven Materials zu sensibilisieren. Noch ist es ein langer Weg, bis aus freundlichen Absichtserklärungen auch völkerrechtlich verbindliche Vereinbarungen werden können, die Staaten tatsächlich binden, das Teufelszeug unzugänglich zu lagern und dauerhaft zu sichern. Obamas Zeitplan ist überaus ehrgeizig. Seine Konferenz wiederum ist ein ermutigender erster Schritt. Dass ausgerechnet die Nuklearmacht Nummer 1, die als einziges Land der Welt bislang Atomwaffen einsetzte, den Anstoß gibt, unterstreicht die Dringlichkeit dieser Initiative. Pressekontakt: Neue Westfälische News Desk Telefon: 0521 555 271 nachrichten@neue-westfaelische.de Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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