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Neue Westfälische: Abschied von Reinhard Mohn Signale STEFAN SCHELP

    Bielefeld (ots) - Da war er noch einmal, der Glanz, mit dem sich das Haus Bertelsmann so gern umgibt. Minister, Fernsehstars und Wirtschaftsbosse nahmen Abschied vom nach Einschätzung des Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Ostrowski "größten Unternehmer des 20. Jahrhunderts". Ein eindrucksvolles Ereignis. Höhepunkt der bewegenden Feier für den Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn waren die Reden seiner beiden Kinder aus zweiter Ehe, Christoph und Brigitte Mohn. Beide sandten deutliche Signale aus. Signale, die die meisten der 100.000 Bertelsmann-Mitarbeiter sicher dankbar zur Kenntnis genommen haben. Beide machten deutlich, dass sie bereit sind, die große Aufgabe anzunehmen, die ihnen ihr Vater angetragen hat: Den viertgrößten Medienkonzern der Welt in der sechsten Generation zu führen. Ganz im Sinne seines Vaters - dem er auch äußerlich immer ähnlicher wird - kündigte Christoph Mohn an, er werde die Eigenständigkeit und Kontinuität Bertelsmanns bewahren. Sie wisse um die Verantwortung und Aufgaben, ergänzte seine Schwester. So deutlich hatte das in der Vergangenheit keiner von beiden gesagt. Das klingt nach Einigkeit, nach Kontinuität, nach Stabilität. Und die tut Not mitten in der schweren Medienkrise. Dafür braucht es die ganze Kraft der Familie. Aber auch die von Hartmut Ostrowski. Er werde seinen Beitrag leisten, hatte er als erster Redner erklärt. Auch das war ein deutliches, ein wichtiges Signal.

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