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Neue Westfälische: Sticheleien zwischen FDP und Union Leicht durchschaubar BERNHARD HÄNEL

    Bielefeld (ots) - Eigentlich sehen sich Unionsparteien und FDP seit Jahren schon als Wunschpartner für die Regierungskoalition nach der Bundestagswahl. Doch ganz so traut ist man sich derzeit nicht. Vornehmlich CSU-Chef Horst Seehofer geriert sich als Speerspitze gegen liberale Programmatik wie Lockerung des Kündigungsschutzes und Abschaffung branchenbezogener Mindestlöhne. Gegen all dies wettert zwar der eigene neue Politstar Baron zu Guttenberg auch, doch das stört Wahlkämpfer Seehofer so gar nicht. Entsprechend säuerlich reagiert FDP-Chef Guido Westerwelle. Der unterstellt der Union insgesamt, sie wolle ohnehin lieber mit der SPD weiterregieren. Mit dieser wenig belegbaren Unterstellung macht er den leicht durchschaubaren Versuch, im wirtschaftsnahen CDU-Lager des Rebellen Friedrich Merz zu punkten und dessen Klientel zu gewinnen. Ein Konzept, das bereits aufgegangen ist, wie Meinungsforscher belegen können. Angela Merkel ficht das alles nicht an. Denn an ihr führt kein Weg vorbei. Eine wahrhaft kommode Situation. Sie kann im Amt bleiben, ohne sich festlegen zu müssen.

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