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Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Stasi-Enthüllungen in Brandenburg

    Rostock (ots) - Als Beitrag zur Versöhnung wollte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) seine Entscheidung für Rot-Rot verstanden wissen. Nun hat er ein Bündnis mit einer Linkspartei, in deren Fraktion nahezu täglich ein Abgeordneter als ehemaliger Stasi-Zuträger "enttarnt" wird. Das kann Platzeck mit Versöhnung unmöglich gemeint haben. Die Enthüllungen über einzelne Abgeordnete zeugen davon, wie unglaublich naiv oder (schlimmer) politisch selbstvergessen Teile der Linkspartei heute noch sind. Vertrauen lässt sich zu diesen Geheimniskrämern kaum aufbauen. Und Versöhnung funktioniert so schon gar nicht. Die Linke hat dem rot-roten Bündnis in Brandenburg einen Bärendienst erwiesen. Und die SPD hat ein weiteres Problem.

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