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Ostsee-Zeitung: Kommentar zum SPD-Parteitag

    Rostock (ots) - In Dresden wurde schonungslos mit der bisherigen SPD-Politik abgerechnet, doch ein Scherbengericht gab es nicht. Das ist vor allem das Verdienst Gabriels, der gekonnt zwischen den Münteferings und Steinmeiers sowie der unzufriedenen Basis Brücken schlug. Gabriel hat die Seele der Partei gestreichelt und wirklichen innerparteilichen Dialog verordnet, wo bislang vor allem Basta-Kultur herrschte. Ein großer Makel jedoch ist die dürre Präsenz ostdeutscher SPD-Leute im Vorstand. Nicht einmal eine Handvoll schaffte es. Das kann auch die bundesweit noch weitgehend unbekannte SPD-Vizevorsitzende Manuela Schwesig kaum wettmachen. Selbst wenn sie Popularität und Mundwerk der unvergessenen Ost-Ikone Regine Hildebrandt hätte.

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