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Ostsee-Zeitung: Narben bleiben - Kommentar zum Gedenken an den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

    Rostock (ots) - Für Politiker war, ist und bleibt Geschichtsinterpretation ein Minenfeld. Und da Historiker so etwas wie die Schminkmeister des großen Welttheaters sind - wie es der britische Dramatiker John Osborne ausdrückte - tat Bundeskanzlerin Angela Merkel gut daran, es bei ihrem gestrigen Auftritt auf der Danziger Westerplatte nicht zu betreten. An die "immerwährende Verantwortung" Deutschlands gegenüber Polen erinnernd, stellte sie dennoch so nüchtern wie realitätsnah fest, dass in den beiderseitigen Beziehungen "die Narben weiterhin sichtbar bleiben werden".

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