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Ostsee-Zeitung: Zum föderalen Schulsystem

    Rostock (ots) - Die Föderalismusreform, also die Neuordnung der Zuständigkeiten von Bund und Ländern, wird von der Großen Koalition als Großtat gefeiert. Das ist sie auch, nur leider im negativen Sinne bei einem ganz zentralen Punkt. Mit der Reform wurde fest geklopft, dass die Bildung allein Sache der Länder ist. Es ist absurd, dass der Bund mit seinen Konjunkturprogrammen zwar marode Schulen renovieren darf, aber nichts zu bestellen hat, wenn es um Personal oder Inhalte geht. Da muss und darf jedes Land selbst vor sich hinwursteln. Die Kritik von Eltern an diesen Zuständen nimmt zu. Trotzdem wird sich nichts ändern. Denn das föderale Bildungssystem ist in erster Linie für die Länder da, sie brauchen es. Ohne wären sie kaum mehr als eine Folklore-Veranstaltung.

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