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Ostsee-Zeitung: Kommentar zu NATO/Russland

Rostock (ots) - In der traditionellen Reizzone zwischen NATO und Kreml herrscht seit gestern neue Gelassenheit. Putin und seine Leute sagen nun entspannter als je: budjet, budjet - "Das wird schon!" Angesichts des unbeirrbar Kurs haltenden US-Präsidenten und seiner Militärs in Sachen NATO-Erweiterung und neuer Raketen-Radar-Basen in Polen und Tschechien ist das eine Überraschung. Vielleicht ist es nach seiner Philippika vor gut einem Jahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz, als er dem Westen die Leviten las, nur ein Wechsel des Tons? Der macht ja bekanntlich die Musik. Vielleicht ist es auch der Gedanke, dass die NATO-Erweiterung auf irgendwann 31 und mehr Staaten - bis hin zur transkaukasischen Senke - wirklich keine "Bedrohung" sein muss, wenn zudem der eingefrorene Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE) wieder aufgetaut wird? Auch darüber wollen Putin und Bush am Wochenende in Sotschi reden. Wenn jedoch nichts taut, wird es trotz allem frostig bleiben! Pressekontakt: Ostsee-Zeitung Harald Kroeplin Telefon: +49 (0381) 365-439 harald.kroeplin@ostsee-zeitung.de Original-Content von: Ostsee-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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