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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG, Rostock, zum Fall Marco

    Rostock (ots) - Wenn die drakonisch lange Untersuchungshaft für einen Jugendlichen in der Türkei kritisiert und die deutsche Politik deshalb aktiv wird, ist das in Ordnung. Doch wenn Petting zum Politikum und eine Justizpanne zur Messlatte für die EU-Tauglichkeit der Türkei hochstilisiert werden, dann geht das zu weit. Da sollten manche Politiker besser sachlich bleiben. Denn worum geht es? Es geht weder um d e n Islam noch um die Moral. Sondern um eine Anzeige besorgter britischer Eltern, welche die türkischen Behörden aufgenommen und der sie nachzugehen hatten. Die Folgen sind bekannt. In dieser schwierigen Lage dürfte es kaum hilfreich sein, die Türkei laut an den Pranger zu stellen. Besser hilft die stille Diplomatie. Deutsches Konsulat und Außenminister Steinmeier agieren längst.

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