Der Kinderkanal ARD/ZDF

Apropos Familienfernsehen - Wie wäre es denn mal mit Tsatsiki, Mama und der Polizist ?

Erfurt (ots) - Zwischen Phantasie und Authentizität: Preisgekrönter Spielfilm am 8. Dezember 2001 um 12:00 Uhr im KI.KA Spannend, anrührend und mit viel Humor wird die Geschichte des schwedischen Jungen Tsatsiki erzählt, der unbedingt seinen Vater kennen lernen will. Der lebt in Griechenland, ist Tintenfischfischer und weiß nichts von der Existenz seines Sohnes. Nach vielen Abenteuern mit seinen Freunden Per, Maria und dem Polizisten Göran macht sich Tsatsiki mit seiner ausgeflippten Mutter Tina auf die Suche nach seinem Vater. Tsatsiki, Mama und der Polizist, der unter dem Titel Tsatsiki - Tintenfische und erste Küsse sein deutsches Kinodebüt hatte, ist einer der erfolgreichsten schwedischen Filme des Jahres 1999. Von der Kritik hochgelobt, mit zahlreichen in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet, fand der dritte Spielfilm der jungen Regisseurin Ella Lemagen auch beim Publikum großen Anklang. Auf der Grundlage der gleichnamigen Bücher von Moni Brännström, die weltweit zu den erfolgreichsten Kinderbüchern der 90er Jahre zählen, gelang der Regisseurin ein vielschichtiger Familienfilm. Von der Literaturkritik wurde als besonders bemerkenswert hervorgeheben, wie einfühlsam Moni Brännström sowohl die kindliche Perspektive als auch die der alleinerziehenden Mutter berücksichtigt. Gewalt, Sucht, Armut und Depression werden in eine Kindergeschichte eingebettet, durch eine aufmerksame, manchmal jedoch bittere Weltsicht der Autorin, fahren die Gefühle der Hauptperson Achterbahn. Gleichzeitig verleiht Moni Brännström Tsatsiki Bodenhaftung, die vielen Kindern heute fehlt: emotionale Sicherheit und Menschen, die ihm bedingungslos in jeder Situation zur Seite stehen. Von der Mutter, einer Frau mit Zivilcourage und Gerechtigkeitssinn, lernt er, dass man handeln muss, auch wenn es weh tut. Dass dies nicht in der filmischen Adaption verloren ging, ist neben der atmosphärisch genauen und einfühlsamen Inszenierung ein Verdienst des Drehbuchautors Ulf Stark. Er ist einer der populärsten schwedischen Kinder- und Jugendbuchautoren, dessen Bücher auch in der Bundesrepublik hohe Auflagen erzielten. Die Geschichte von der Suche eines kleinen Jungen nach seinem Vater ist einer der schönsten Filme über die Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen seit langem. Ein echter Familienfilm, der Hoffnung macht, dass Träume, wenn auch mit ein bisschen Geduld, in Erfüllung gehen können. Aber auch ein Film, der die liebevolle Beziehung einer unabhängigen Mutter zu ihrem Sohn zeigt, die sich mit viel Spaß den Weg durch den chaotischen Alltag bahnt. Als sehr lustig, lebhaft und originell begründete die Kinderjury des Kinderfilmfestes im Rahmen der Berliner Filmfestspiele 2000 die Verleihung des "Gläsernen Bären". "Eine Geschichte, die bewegt und überzeugt, nicht zuletzt durch die Leistungen der Schauspieler Alexandra Rapaport und Samuel Haus, aber auch die der Regisseurin Ella Lemagen." Der 90-minütige Spielfilm Tsatsiki, Mama und der Polizist wurde von Anne Ingvar produziert. Verantwortlicher Redakteur für die deutsche Fassung ist Jörg von den Steinen vom ZDF. Der Kinderkanal von ARD und ZDF zeigt den Spielfilm in einer Premiere am Samstag, dem 8. Dezember 2001, um 12:00 Uhr. ots Originaltext: Der Kinderkanal ARD/ZDF Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: Der Kinderkanal ARD/ZDF Presse & PR Gothaer Straße 36 99094 Erfurt Tel. 0361/218-1825 Fax 0361/218-1831 Original-Content von: Der Kinderkanal ARD/ZDF, übermittelt durch news aktuell

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