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Solidarität in der Krise: "ASB-Merksätze für die Politik" verschickt

Köln (ots)

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat nach
Neukonstituierung der Bundesregierung seine "Merksätze für die 
Politik" an alle Landesregierungen, Fraktionen, Ministerien und 
Bundestagsabgeordnete verschickt. In den jüngst veröffentlichten 
Merksätzen mit dem Titel "Solidarität in der Krise" bietet der ASB 
der neuen Bundesregierung seine Erfahrung und sein Fachwissen für 
einen konstruktiven Dialog an. Jedoch warnt der ASB die 
Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP auch vor einer drohenden sozialen 
Schieflage.
"Wir legen unsere Merksätze für die Politik vor, weil wir bei der 
Lösung anstehender Probleme unsere Erfahrung und unser Wissen 
einbringen möchten und stellvertretend für die von uns betreuten 
Menschen, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 
positive Entwicklungen vorantreiben und die Grenzen individueller 
Belastbarkeit aufzeigen", erläutert der ASB-Bundesvorsitzende Dr. 
Friedhelm Bartels.
Der Wohlfahrtsverband mahnt die Politik zu Solidarität mit 
denjenigen Menschen in der Gesellschaft, deren Leben von sozialen 
oder gesundheitlichen Notlagen bedroht ist. Der zu erwartende Anstieg
der Sozialversicherungsbeiträge belastet gerade diejenigen, die am 
unteren Ende des Mittelstandes erheblich dazu beitragen, dass die 
Solidarität in der Gesellschaft seit vielen Jahren stabil und 
belastbar ist", hebt Bartels hervor.
Bedenklich ist, dass künftig die Beitragszahlungen bei der 
gesetzlichen Pflegeversicherung sowie mögliche kapitalgedeckte 
Versicherungen vermehrt der Arbeitnehmerseite zufallen sollen. "Es 
darf nicht sein, dass die Arbeitgeber sukzessive aus der 
Mitverantwortung für die sozialen Leistungssysteme entlassen werden",
erklärt Bartels. Der Ausstieg einzelner Gruppen oder die ungerechte 
Verteilung von Steuer- und Beitragslast führt das System in die 
Ausweglosigkeit. Damit ist die Zukunftssicherung einer solidarischen 
Gesellschaft unter den erschwerten Bedingungen wirtschaftlicher 
Problemlagen und demographischer Veränderungen nicht mehr zu 
realisieren.
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist als Hilfs- und 
Wohlfahrtsorganisation in ganz Deutschland tätig. Der ASB ist 
politisch sowie konfessionell unabhängig und arbeitet nach 
humanitären und demokratischen Grundsätzen. Mehr als 23.000 
hauptamtliche und über 12.500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter engagieren sich für den ASB. Fast 1,1 Mio. Menschen 
unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. 
Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst - von der 
Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz - engagiert sich der ASB in
der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der Hilfe für Menschen 
mit Behinderung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung 
Erwachsener.

Pressekontakt:

Kontakt für Interviewanfragen, Fotomaterial und weitere
Informationen:
ASB-Pressestelle: Alexandra Valentino, Tel.: (0221) 4 76 05-324,
E-Mail: a.valentino@asb.de, Marion Michels, Tel.: (0221) 4 76 05-233,
E-Mail: m.michels@asb.de, Internet: www.asb.de

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