Kaufmännische Krankenkasse - KKH

KKH setzt auf mehr Management im Krankenhaus

    Hannover (ots) -

    Qualität und Wirtschaftlichkeit der Behandlung werden deutlich erhöht          Die Kaufmännische Krankenkasse - KKH wird Zug um Zug ein Steuerungskonzept für mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit der stationären Behandlung umsetzen. In vier Krankenhaus-Management-Zentren in Kiel, Leipzig, Koblenz und Rosenheim wird sie für das gesamte Bundesgebiet von der Krankenhauseinweisung bis zur Rechnungsbezahlung die komplette Bearbeitung der Krankenhausfälle zusammenführen. Als erstes seiner Art hat jetzt das Management-Zentrum in Leipzig seine Arbeit aufgenommen.          Wie KKH-Vorstandsvorsitzender Ingo Kailuweit (Hannover) hervorhebt, soll die formale Rechnungsprüfung optimiert und durch eine intensive Fehlbelegungsprüfung ergänzt werden. Mit Blick auf ausgewählte Indikationen vollzieht die Kasse darüber hinaus den wichtigen Schritt hin zu einem professionellen Fallmanagement in diesem ausgabenträchtigsten Leistungsbereich des Gesundheitswesens. Vor allem bei älteren Versicherten und chronisch Kranken, die in ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind und im Alltag Hilfe benötigen, ist es oft notwendig, die Anschlussversorgung zu koordinieren. Dies kann die Bereitstellung eines Hilfsmittels umfassen oder auch die vorübergehende Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst oder die Antragstellung für Leistungen der Pflegeversicherung.          Zudem wird kassenintern ein auf Kennzahlen gestütztes Berichtswesen eingeführt. Die Ergebnis- und Prozessverantwortung für eine optimierte Steuerung im gesamten Bundesgebiet übernimmt ein zentrales Krankenhaus-Kompetenz-Zentrum in der Hauptverwaltung in Hannover. Ihre regionale Vertragskompetenz wird die Kasse ausbauen, so Kailuweit.          Für jede Klinik wird in den Krankenhaus-Management-Zentren ein bestimmter Sachbearbeiter zuständig sein, der mit seinem speziellen Fachwissen die kompletten Krankenhausfälle von der Aufnahmeanzeige bis zur Rechnung bearbeitet. Damit stellt die Kasse sicher, dass den Verwaltungen der Kliniken auch bei schwierigen Sachverhalten kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen.          Schon heute steht fest, dass mit der Einrichtung von vier Krankenhaus-Management-Zentren  neue, zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Die jetzt begonnenen strukturellen Veränderungen werden eine weiter optimierte Behandlung, eine noch bessere Zusammenarbeit mit dem ambulanten Sektor bzw. dem Reha-Bereich und somit die Erschließung von Wirtschaftlichkeitsreserven begünstigen. Indem die KKH als innovatives Unternehmen handelt und sich neu ausrichtet, betreibt sie zugleich Zukunftssicherung weit über den Tag hinaus, so die Leiterin des Management-Zentrums in Leipzig, Birgit Blume.

    Im Jahr 2000 hat die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) rund 87 Mrd. DM für stationäre Behandlung aufgewendet; die Leistungsausgaben insgesamt beliefen sich auf rund 246 Mrd. DM. Die rund 400 Krankenkassen müssen sich auf weiter steigende Kosten im Krankenhaussektor einstellen. Mit der Einführung von diagnoseabhängigen Fallpauschalen und Modellen der integrierten Versorgung (ambulant/stationär) wird sich der stationäre Bereich weiter sehr dynamisch entwickeln. Alle am Gesundheitswesen Beteiligten sind aufgerufen, der Kostendynamik besonders im Krankenhaus Einhalt zu gebieten, damit der Fortschritt auch in Zukunft für alle finanzierbar bleibt. Das qualifizierte Steuerungskonzept der KKH beinhaltet auch Maßnahmen der Qualitätssicherung auf dem jeweiligen Stand der medizinischen und med.-pflegerischen Erkenntnisse.

    Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter www.kkh.de.

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