Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Allergien sind die Epidemien des 21. Jahrhunderts
KKH-Tipps für Heuschnupfen-Gefährdete

Hannover (ots) - Bei der Vorstellung eines "Weißbuches Allergien in Deutschland" haben Experten Allergien als die Epidemien des 21. Jahrhunderts bezeichnet. An einer Allergie leiden mittlerweile rd. 25 Mio. Deutsche - also fast jeder dritte Bundesbürger. Auf die seit Jahren steigende Zahl der Betroffenen und die deutliche Zunahme der verschiedenen Allergieformen macht auch der Deutsche Allergie- und Asthmatag am 28. April aufmerksam. Trotz der dramatischen Zunahme werden Allergien fälschlicherweise immer noch häufig als Bagatellerkrankungen betrachtet. Viele Menschen wissen nicht, dass ihre Beschwerden allergischer Natur sind. Jetzt ist mit dem Frühling auch die Heuschnupfen-Zeit gekommen - schon für rd. 15 Prozent der Bevölkerung beginnt damit, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH schreibt, wieder ein ärgerliches Leiden. Den Pollenallergikern ist neben einer evtl. medikamentösen Behandlung zu raten: * vor dem Schlafengehen die Haare waschen, um zu vermeiden, dass sich Pollen aus den Haaren lösen und eingeatmet werden; * nachts frühzeitig die Fenster schließen, denn der Pollenflug setzt zwischen 3 und 5 Uhr morgens ein; * bei Pollenflug die Autofenster geschlossen halten und die Lüftung ausschalten; * regelmäßig staubsaugen, um Pollen auf den Teppichen zu entfernen (Allergiker sollten aber nicht selbst den Staubsauger in Betrieb setzen); * während der Pollenflugzeit nicht zu häufig, eher weniger, ins Freie gehen. Für Berufsstarter wichtig: Jugendliche, die wissen, dass sie auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren, sollten sich rechtzeitig von ihrem Arzt beraten lassen. Die Krankenkassen kommen hierfür auf. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und der Ärzteverband Deutscher Allergologen fordern eine flächendeckende Datenerfassung zur Verbreitung von Allergien. Auch eine konsequente Kennzeichnung der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung wäre im Kampf gegen Allergien nützlich. Positiv zu sehen ist, dass Wissenschaftler inzwischen viel über den Ablauf allergischer Reaktionen herausgefunden haben. Eine größer werdende Zahl von Medikamenten hat bereits den Weg in die Apotheken gefunden, wie unlängst berichtet wurde. Kortisonpräparate können Entzündungen eindämmen, die gleiche Wirkung hat auch Cineol, der Hauptbestandteil des Eukalyptusöls. Wichtig ist zu erreichen, dass es gar nicht erst zu einer Entzündung kommt. Auch hierfür gibt es bereits Substanzen. Als wichtigste Behandlung hat sich einem Bericht des Handelsblatts zufolge die so genannte Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt, erwiesen. Sie zeigt in etwa 80 Prozent der Behandlungsfälle Wirkung. Allergikern werden dabei jene Bestandteile unter die Haut gespritzt, die die allergische Reaktion provozieren, so z. B. einzelne Polleneiweiße. Die Behandlung wird mit steigenden Mengen über mehrere Jahre durchgeführt. Mit der spezifischen Immuntherapie kann, wie die Kaufmännische Krankenkasse schreibt, bereits im Herbst begonnen werden. Ein Arzt muss aber klären, ob im individuellen Fall eine solche Therapie angezeigt ist. (17.4.2001) ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 - Telefax (05 11) 28 02-23 99 - Internet: www.kkh.de - E-Mail: presse@kkh.de - Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall - Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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