Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Grippeschutzimpfung auch jetzt noch sinnvoll

    Hannover (ots) - Zwar ist der Frühherbst die beste Zeit für eine Grippeschutzimpfung, doch kann es auch im Winter noch sinnvoll sein, sich gegen die Influenza impfen zu lassen. Die Krankheit kommt gehäuft zwischen November und April vor, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH schreibt. In der Saison 2000/01 ist die Influenza nach Aussage von Experten des Robert-Koch-Instituts in Berlin zunächst nur vereinzelt aufgetreten. Aber jetzt haben Mediziner vor dem Hintergrund ansteigender Grippeerkrankungen in Deutschland dazu geraten, sich möglichst bald impfen zu lassen. Mehr als 20.000 Menschen in NRW habe es "schon erwischt", in Berlin und Brandenburg etwa 15.000, meldete der Kölner Express in der ersten Januarwoche.

    Die KKH empfiehlt den Impfschutz insbesondere Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken und Berufstätigen mit viel Publikumskontakt wie z. B. Bankangestellten im Schalterdienst oder Kindergärtnerinnen. Ganz wichtig ist die Grippeschutzimpfung für Menschen mit bestimmten Grundleiden und für ältere Menschen, da es bei diesem Personenkreis im Krankheitsverlauf häufig zu Komplikationen kommen kann. Gegen Grippe impfen lassen sollten sich daher: Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit einem Grundleiden - so etwa bei chronischen Herz-Kreislauf-, Atemwegserkrankungen (wie Asthma und Bronchitis), Leber- oder Nierenkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten (z. B. Diabetes), außerdem Personen mit Immundefekten (z. B. Aids) oder mit medikamentös unterdrücktem Immunsystem (z. B. nach Organtransplantation). Der Impfstoff benötigt etwa zwei Wochen, bis er seine Wirkung voll entfaltet.

    (Siehe bitte auch "Eine Erkältung ist keine Grippe/KKH: Abwehrkräfte stärken, Erkältungen vorbeugen")

    Eine Erkältung ist keine Grippe

    KKH: Abwehrkräfte stärken, Erkältungen vorbeugen

    Typisch für die Grippe ist, dass zu einem starken allgemeinen Krankheitsgefühl auch Kopf- und Gliederschmerzen sowie plötzliches hohes Fieber hinzukommen. Hohes Fieber tritt jedoch bei älteren Menschen nicht zwingend auf. Nicht verwechseln sollte man, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH schreibt, die Virusgrippe mit einer gewöhnlichen Erkältung. Gerade in der kalten Jahreszeit sind viele Menschen besonders anfällig für Infekte. Der Kontakt mit Erkältungsviren kann zwar nicht völlig vermieden werden, aber, so die KKH: "Wir können unsere Abwehrkräfte stärken und einer Erkältung vorbeugen".

    Experten raten:

    - "Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich und essen Sie täglich mehrere Portionen Obst und Gemüse.

    - Meiden Sie trockene Heizungsluft. Sie erleichtert die Ansiedlung von Keimen auf den Schleimhäuten. Stellen Sie Raumluftbefeuchter auf.

    - Verzichten Sie auf das Rauchen. Es reizt die Schleimhäute und Atemwege unnötig.

    - Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft und treiben Sie Sport.

    - Entspannen Sie sich in der Sauna.

    - Achten Sie darauf, dass Sie nicht frieren. Ganz wichtig sind warme Füße. Gönnen Sie sich öfter mal ein warmes Fußbad."

    Große Frage: Virusgrippe (Influenza) oder Erkältungskrankheit?


    Symptome                         Influenza                          Erkältung

    Fieber                            plötzlich, heftig,            selten
                                          über 40° C, 3 - 4 Tage

    Kopf-/Gliederschmerzen         heftig                         wenig

    Entkräftung                    rasch, heftig                    wenig

    Niesen, verstopfte Nase        selten                         heftig

    Husten                            häufig, heftig,                 häufig
                                          trocken und stoßweise

    Lebensbedrohung                    möglich                        keine

    Bei der echten Grippe bringen die Influenza-Viren sehr schnell - oft schon innerhalb weniger Stunden - die Symptome zum Ausbruch. Im Gegensatz zur Erkältung kommt es zu akutem hohem Fieber und heftigeren Glieder- und Kopfschmerzen.


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