Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Zahl der Menschen, die an Ess-Störungen leiden, steigt
Wenn die Seele hungert

    Hannover (ots) - Der Welternährungstag am 16. Oktober macht auf
den hohen Stellenwert einer ausgewogenen Ernährung bei ausreichender
körperlicher Bewegung für die Gesundheitssicherung aufmerksam. Immer
mehr junge Frauen und Mädchen 'hungern' aber geradezu für die
mutmaßliche Schönheit. Nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft
für Ernährung halten sich 90 von 100 Mädchen für "zu dick". Diäten
liegen im Trend, allerdings gewinnen auch ernsthafte Störungen der
seelisch-körperlichen Gesundheit immer mehr an Bedeutung.
    
    Schon seit Jahren beobachten Mediziner und Psychologen eine
steigende Zahl der Fälle von Ess-Störungen, wie die Kaufmännische
Krankenkasse - KKH schreibt. Besonders erschreckend ist, dass
Magersucht (Anorexia nervosa) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie) immer
häufiger vorkommen. Eine dritte ausgeprägte Störung ist süchtiges
Essverhalten, das zu höherem Körpergewicht, zu Übergewicht und den
damit verbundenen gesundheitlichen Risiken führt.
    
    Was sollte getan werden, wenn der Verdacht einer Ess-Störung
besteht? Ein offenes Gespräch mit der/dem Betroffenen kann
weiterhelfen. Wichtig ist es, über Auffälligkeiten gezielt zu
sprechen. Ess-Störungen sind "heimliche Suchterkrankungen", die oft
lange Zeit verleugnet werden. Hier kann es eine Hilfe sein, wenn vom
Umfeld (Familie, Freunde, Partner) Rückmeldungen kommen.
    
    Weitere Tipps und Ratschläge:
    
    - für ein Beratungs- bzw. diagnostisches Gespräch am besten eine
        örtliche Beratungsstelle aufsuchen, die Erfahrung mit        
        Ess-Störungen hat und Möglichkeiten der Therapie aufzeigen kann;
    
    - einen Arzt aufsuchen, der die richtigen therapeutischen Weichen
        stellen kann;
    
    - bei der Krankenkasse um Rat nachsuchen, die Kassen übernehmen in
        bestimmten Fällen die Kosten ärztlich verordneter Therapien;
    
    - auch Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe aufnehmen, in der
        Betroffene die Möglichkeit haben, mit Menschen zu sprechen, die
        Erfahrung mit dem gleichen Problem haben.
    
    Geeignet für die Kontaktaufnahme sind z. B. die folgenden
Dachverbände:
    
    Aktionskreis Ess- und Magersucht, Cinderella e. V., Westendstraße
    35, 80339 München,
    Tel.: 0 89/5 02 12 12, Fax:
    0 89/50 25 75;
    
    ANAD - Anorexia-Bulimia Nervosa e. V., Rottmannstraße 5, 80333
München, Tel.: 0 89/5 23 66 33;
    
    Beratungszentrum bei Ess-Störungen, Dick & Dünn e. V., Innsbrucker
Straße 25, 10825 Berlin, Tel.: 0 30/8 54 49 94, Fax: 0 30/8 54 84 42.
    
    (Die Anschriften weiterer Selbsthilfegruppen können z. B. über
Nakos, Albrecht-Achilles-Straße 65, 10709 Berlin, Tel.: 0 30/8 91 40
19, Fax: 0 30/8 93 40 14, erfragt werden)
        
    (Siehe bitte auch "Besonders erschreckend sind steigende
Fallzahlen bei der Magersucht und der Ess-Brech-Sucht/Auszüge aus
einem Fachbeitrag von Dr. med. Rüdiger Höll, Median-Klinik
Berggießhübel". - Dieser Text kann bei der KKH angefordert werden.)
    
    
    
ots Originaltext: KKH
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