Kaufmännische Krankenkasse - KKH

KKH verzeichnet im I. Quartal 2000 ein Plus und hält den Beitragssatz weiterhin stabil
Im laufenden Jahr bereits über 70.000 neue Mitglieder

Hannover (ots) - Während die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im I. Quartal 2000 ein Defizit von rd. 1,7 Mrd. DM hinnehmen musste, konnte die Kaufmännische Krankenkasse - KKH einen Einnahmenüberschuss von knapp 4 Mio. DM verzeichnen. Die KKH setze darauf, so Vorstandsvorsitzender Ingo Kailuweit vor der Presse in Hannover, dass Leistungssteuerung und innovative Versorgungsformen helfen werden, die Einnahmen und Ausgaben bis zum Jahresende im Gleichgewicht zu halten. Die Kasse will den Beitragssatz weiterhin stabil halten. Bei der Übergabe des Jahresberichts 1999 an die Medien erklärte Kailuweit, die zunächst viel umstrittene Reform der Minijobs habe dazu beigetragen, dass die GKV das Jahr 1999 mit einem Einnahmenüberschuss von einer Milliarde DM beschließen konnte. Trotz einer eher verhaltenen Kostendynamik führten allerdings hohe Einzahlungen und Nachforderungen im Risikostrukturausgleich (RSA) auch bei der KKH zu einem Überschuss der Ausgaben, und zwar in Höhe von 87 Mio. DM im Westen und knapp 30 Mio. DM im Finanzkreis Ost. Nachdem sich das Transfervolumen im RSA in nur vier Jahren um 37 Prozent auf 23,5 Mrd. DM (1999) erhöht hat, seien Korrekturen im Sinne einer Verringerung der Ausgleichszahlungen dringend erforderlich. Gegenteilige Forderungen nach einer Erweiterung des RSA um die Faktoren Härtefälle, Morbidität oder weitere besondere Risikogruppen lehnte Kailuweit entschieden ab. Schon heute begünstige der RSA ordnungspolitische Fehlentwicklungen, denn in seiner derzeitigen Form belohne er den Wettbewerb um gesunde Mitglieder. Die Übersteuerung durch den RSA müsse zurückgeführt, die soziale Funktion der Krankenversicherung wieder gestärkt werden. Die immer noch bestehenden Sonderrechte für Betriebs- und Innungskrankenkassen seien abzuschaffen, damit Risikoselektionen künftig konsequent unterbunden werden. Ein weiter wachsender Versorgungsbedarf zeichne sich künftig bei den Volkskrankheiten Diabetes, Asthma sowie Rheuma ab. Kailuweit kündigte verstärkte Aktivitäten im Fallmanagement und in der Beratung der Versicherten durch die KKH an. Auch das Thema Vorsorgeleistungen und Prävention werde neu belebt. Im laufenden Jahr 2000 sind der Kasse schon über 70.000 neue Mitglieder beigetreten. Die viertgrößte bundesweite Krankenkasse - im Osten steht sie sogar an dritter Stelle - bleibt Versicherten und Arbeitgebern ein leistungs- und servicestarker verlässlicher Partner. Die Langfassung kann bei uns angefordert werden. ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 Telefax (05 11) 28 02-23 99 Internet: www.kkh.de E-Mail: presse@kkh.de Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall - Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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