Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Ferienjobs sind der Krankenkasse zu melden

Hannover (ots) - Es ist wieder soweit, die Ferienzeit naht. Nicht allen bringt sie die ersehnte Freizeit - viele Schüler üben einen Ferienjob aus. Wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH mitteilt, sind diese Ferienjobs der Krankenkasse zu melden, und zwar auch dann, wenn Schüler das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ferienjobs sind in aller Regel sozialversicherungsfrei. Das gilt z. B. immer dann, wenn eine kurzfristige Beschäftigung vorliegt, die in einem Jahr nicht länger als zwei Monate oder 50 Arbeitstage dauert. Aber selbst wenn dieser Zeitraum durch vorhergehende Beschäftigungen in dem Betrieb überschritten wird, sind lediglich Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung und ggf. zur Krankenversicherung zu entrichten, sofern die Beschäftigung regelmäßig weniger als 15 Stunden in der Woche ausgeübt wird und das monatliche Entgelt nicht mehr als 630 DM beträgt. Bei höherer Stundenzahl oder höherem Entgelt tritt Sozialversicherungspflicht ein. Weitere Auskünfte geben die Krankenkassen. In den Geschäftsstellen der KKH sind die erforderlichen Meldevordrucke oder ein PC-Programm für die Erstellung der Meldungen kostenfrei erhältlich. Beispiel: Ein familienversicherter Schüler arbeitet befristet beim Arbeitgeber A vom 2.5. bis zum 28.6. (weniger als zwei Monate/Sechs-Tage-Woche) 58 Kalendertage gegen ein monatliches Arbeitsentgelt von 1.400 DM beim Arbeitgeber B vom 2.5. bis zum 3.8. (Sechs-Tage-Woche/14 Stunden in der Woche) 94 Kalendertage gegen ein monatliches Arbeitsentgelt von 600 DM Die Beschäftigung beim Arbeitgeber A ist wegen ihrer Dauer, die Beschäftigung beim Arbeitgeber B wegen der wöchentlichen Arbeitszeit und der Höhe des Arbeitsentgelts geringfügig. Mithin ist der Schüler in beiden Beschäftigungen versicherungsfrei. Eine Zusammenrechnung der beiden Beschäftigungen kann nicht vorgenommen werden, da es sich bei der Beschäftigung beim Arbeitgeber A um eine kurzfristige Beschäftigung und bei der Tätigkeit beim Arbeitgeber B um eine geringfügig entlohnte Beschäftigung handelt. Der Arbeitgeber B hat Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung zu zahlen. (8.6.2000) ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 - Telefax (05 11) 28 02-23 99 - Internet: www.kkh.de - E-Mail: presse@kkh.de - Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall - Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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