Kaufmännische Krankenkasse - KKH

KKH ruft zu mehr Organspenden auf
Zahl der Transplantationen ging 1999 zurück

    Hannover (ots) - Wer Organspender werden und damit schwer erkrankten Menschen neue Möglichkeiten der Lebensführung und Lebensplanung eröffnen will und hierzu noch Fragen hat, sollte sich vertrauensvoll an den Hausarzt oder die Krankenkasse wenden. Nur durch mehr Engagement - durch eine deutliche Erhöhung der jetzigen Transplantationszahl - lassen sich die Wartelisten in wenigen Jahren abbauen. Das schreibt die Kaufmännische Krankenkasse - KKH zum Tag der Organspende am 3. Juni.

    Um 0,6 Prozent ist 1999 die Zahl der Transplantationen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr gesunken, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation im Februar 2000 berichtet hat. Danach sind im vergangenen Jahr an Kliniken in Deutschland 3.896 Organe transplantiert worden, darunter 2.275 Nieren. 500 Patienten - im Jahr 1998 waren es 542 - erhielten ein Spenderherz, in 757 Fällen (722) wurde eine Leberübertragung vorgenommen. Daneben wurde 146 Menschen (131) eine Lunge, 216 (183) Patienten eine Bauchspeicheldrüse eingepflanzt. Zwischen dem Bedarf und den tatsächlich erfolgten Transplantationen besteht nach wie vor eine große Lücke. Immer noch warten etwa 13.000 schwer kranke Patienten auf ein Spenderorgan, wie dpa unter Hinweis auf die Deutsche Stiftung Organtransplantation berichtete. DSO-Vorsitzender Martin Molzahn teilte mit, dass das am 1.12.1997 in Kraft getretene Transplantationsgesetz die Warteliste bisher nicht verkürzen konnte.

    In diesem Zusammenhang nicht unwichtig ist der Hinweis darauf, dass praktisch niemand für eine Organspende zu alt ist, wie die KKH hervorhebt. Nicht selten sind schon Organe von 70-Jährigen transplantiert worden. Wichtig ist der Zustand des Organs und nicht etwa das Alter der Person, die ein Organ spenden möchte. Die KKH: Jeder sollte sich über das Thema Organspende informieren und für sich selbst zu einer Entscheidung kommen. Im Falle des eigenen Todes erspart man so seinen Angehörigen, die schwe-re Entscheidung für oder gegen eine Organentnahme treffen zu müssen. Spender-Ausweise des Arbeitskreises Organspende, Neu- Isenburg, sind in allen KKH-Niederlassungen erhältlich.

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