Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Zeckensaison - Zeckenschutz

    Hannover (ots) - Jetzt ist für alle, die in der "Zeckensaison"
viel draußen unterwegs sind, Zeckenschutz angesagt. Durch infizierte
Zecken werden die Frühsommer-Meningoenzephalitis
(FSME/Hirnhautent-zündung) und auch die Lyme-Borreliose übertragen.
Wer häufig in gefährdeten Gebieten unterwegs ist oder dort wohnt,
sollte sich, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH schreibt, vor
dem FSME-Infektionsrisiko durch eine Impfung schützen. Gegen die
Borreliose gibt es einen solchen Schutz nicht, sie ist aber mit
Antibiotika gut zu behandeln. Die Impfkosten können über die
Krankenversichertenkarte mit den Krankenkassen abgerechnet werden,
allerdings nicht im Zusammenhang mit privaten Auslandsreisen. Die
rechtzeitige Impfung gefährdeter Personen gilt als wichtigste
Vorbeugemaßnahme.
    
    Wer sich nur kurzfristig in FSME-Gefährdungsgebieten aufhält und
nicht über einen speziellen Impfschutz verfügt, sollte in der freien
Natur möglichst nur Feld- oder Waldwege benutzen und Gebüsch,
Unterholz oder hohes Gras meiden. Dicht schließende Kleidung und
Kopfbedeckung halten Zecken fern - die noch unbedeckten Hautstellen
können mit Zecken abwehrenden Mitteln eingerieben werden. Nach dem
Aufenthalt im Grünen wird zusätzlich empfohlen, den Körper nach
Zecken abzusuchen.
    
    Die bekanntesten FSME-Gefährdungsgebiete Deutschlands liegen in
Baden-Württemberg und Bayern. Für die neuen Länder wird das
Zeckenrisiko als nur gering eingeschätzt. Wichtige
Verbreitungsgebiete in Österreich sind Teile der Steiermark, Ober-
und Niederösterreichs und Kärnten, besonders betroffene Gebiete gibt
es auch in Polen, Italien, der Schweiz und Skandinavien, in
Tschechien und der Slowakei, in der ehemaligen Sowjetunion und dem
früheren Jugoslawien. - Urlauber sollten sich rechtzeitig
infor-mieren. (3.5.2000)
    
ots Originaltext: KKH
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