Kaufmännische Krankenkasse - KKH

KKH: Auch weniger Rauchen senkt Gesundheitsrisiken
Internationaler Wettbewerb "Rauchfrei bis Mai"

Hannover (ots) - Weniger Rauchen ist für die Gesundheit mehr wert als irgendeine andere Gesundheitsvorsorge. Diesen Hinweis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte jeder ernst nehmen. Jeder Raucher hat eine klare Chance, sein Gesundheitsrisiko deutlich zu vermindern. Mit jedem rauchfreien Jahr steigt die Lebenserwartung. Auch weniger Rauchen senkt Risiken, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai hervorhebt. "Rauchfrei bis Mai - Quit and Win 2000" lautet das Motto einer WHO-Kampagne, die vor kurzem gestartet worden ist. An dem Wettbewerb zum Nichtrauchen können Raucher ab 18, die in den vergangenen zwölf Monaten täglich geraucht haben und den Ausstieg aus der Tabakabhängigkeit schaffen wollen, teilnehmen. Ziel ist dabei insbesondere, wenigstens einen Monat lang - im Mai 2000 - rauchfrei zu bleiben. Erstmals werden finanzielle Anreize (Geldpreise) gegeben, um Raucher (bzw. auch unterstützende Helfer) zu einem rauchfreien Leben zu motivieren. Wer einen Preis gewinnt, muss mit einem Urintest nachweisen, dass im Mai 2000 nicht geraucht wurde. Anmeldekarten sind in Apotheken, über das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums, Telefon 0 62 21/42 42 00, oder per Internet (www.dkfz-heidelberg.de) erhältlich. Anmeldeschluss ist der 1. Mai. Bereits zehn Zigaretten am Tag verfünffachen das Lungenkrebsrisiko - vor einem alarmierenden Anstieg von Lungenkrebs vor allem bei Frauen hat kürzlich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie gewarnt. Lungenkrebs sei der häufigste bösartige Tumor bei Männern, der Anteil der Frauen mit dieser Erkrankung nehme aber stark zu. Hauptursache für das Entstehen von Bronchialkarzinomen sei das inhalative Zigarettenrauchen, wie Experten betonten. An Lungenkrebs sind 1997 in Deutschland mehr als 28.000 Männer und rd. 9.000 Frauen gestorben. Bisher erfolgt die Diagnose bei Lungenkrebs in der Mehrzahl der Fälle anhand klinischer Symptome und damit leider auch häufig sehr spät oder zu spät. Neue Ansätze zur Frühdiagnose, so auch mit Hilfe bildgebender Verfahren, können Fortschritte bringen. Gesundheitliche Aufklärung sollte verstärkt schon bei Kindern und Jugendlichen ansetzen - der Anteil jugendlicher Raucher zwischen 12 und 17 ist einem "Welt"- Bericht zufolge von 1993 bis 1997 in den alten Bundesländern von 21 auf 26 Prozent und in den neuen Bundesländern von 19 auf 34 Prozent gestiegen. (26.4.2000) ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de KKH-Pressestelle Karl-Wiechert-Allee 61 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 Telefax (05 11) 28 02-23 99 - E-Mail: Service@KKH.e-mail.com Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall - Abdruck honorar-frei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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