Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Nachtrag zu "Geld zurück für beschäftigte Rentner"

Hannover (ots) - Beschäftigte Rentner, die aus ihrem Arbeitsentgelt und aus ihrer Rente Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, können in bestimmten Fällen einen Teil ihrer 1999 entrichteten Beiträge zurückerhalten. Der Gesetzgeber hat, wie die Kaufmännische Krankenkasse - KKH schreibt, eine zweigleisige Beitragsfestsetzung vorgeschrieben: Die Krankenkassen berechnen Beiträge aus dem Arbeitsentgelt, der jeweilige Rentenversicherungsträger behält die Beiträge aus dem Rentenzahlbetrag ein. Das kann dazu führen, dass beschäftigte Rentner insgesamt Beiträge aus Einnahmen zahlen, die die Beitragsbemessungsgrenze übersteigen (1999: monatlich 6.375 DM im Westen, 5.400 DM im Osten). Es kann zu Überzahlungen kommen, die die Krankenkassen von sich aus nicht erkennen und aufgreifen können. Beschäftigte Rentner, bei denen es 1999 zu Überzahlungen gekommen ist, erhalten die zu viel gezahlten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auf Antrag zurück. Der Erstattungsbetrag beläuft sich nach KKH-Angaben bis 30.6.1999 auf 7,85 Prozent (KV/PV-West) bzw. 7,95 Prozent (KV/PV-Ost) und ab 1.7.1999 auf 7,80 Prozent (KV/PV-West und Ost) des die maßgebende Beitragsbemessungsgrenze übersteigenden Rentenzahlbetrags. Aussicht auf Erfolg dürften Erstattungsanträge besonders dann haben, wenn Rentner neben dem laufenden Arbeitsentgelt 1999 auch einmalige Zuwendungen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld erhalten haben. - Rentner, die dazu noch Fragen haben, wenden sich am besten an ihre Krankenkasse. (Siehe bitte auch: "Beitragszuschuss muss beim Träger der Rentenversicherung beantragt werden".) Wichtig für freiwillige Kassenmitglieder, die in Rente gehen: Beitragszuschuss muss beim Träger der Rentenversicherung beantragt werden Wer in Rente gehen will und bei einer Krankenkasse freiwillig versichert ist, stellt mit seinem Rentenantrag auch einen Antrag auf Beitragszuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung aus der Rente. Die Frist hierfür entspricht der des Rentenantrags und beläuft sich auf drei Monate nach Ablauf des Monats, in dem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Bei späterer Antragstellung wird der Zuschuss erst ab dem betreffenden Monat geleistet. Darauf weist die Kaufmännische Krankenkasse - KKH hin. Für pflichtversicherte Rentner übernimmt der Rentenversicherungsträger die Hälfte des Beitrags aus der Rente. Allerdings wird dieser direkt an die jeweilige Krankenkasse abgeführt. (18.4.2000) ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 - Telefax (05 11) 28 02-23 99 - E-Mail: Service@KKH.e-mail.com - Auskünfte und weitere In- formationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall - Abdruck honorar- frei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. 2 Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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