Kaufmännische Krankenkasse - KKH

In Deutschland werden mehr Blut- und Plasmaspenden benötigt

Hannover (ots) - Die Bedeutung von Blut- und Plasmaspenden kann nicht hoch genug eingeschätzt werden - Blutspenden sind bei schweren Erkrankungen, Operationen oder Unfällen oft lebensrettend. Die Zahl schwerer operativer Eingriffe könnte weiter steigen - und damit auch der Bedarf. Es liegt im Interesse der Krankenversicherung, zu einer sicheren Versorgung mit Blut, Plasma und Blutprodukten in der Unfall- und Notfallmedizin beizutragen. Darauf weist die Kaufmännische Krankenkasse - KKH mit Blick auf den Weltgesundheitstag am 7. April hin und ruft zu mehr Blutspenden auf. Der Aktionstag steht unter dem Motto: "BLUT & PLASMA SPENDEN - Leben & Gesundheit sichern!" In Deutschland werden jährlich etwa 4 Mio. Blutspenden gewonnen. Trotz der großen Spendebereitschaft drohen allerdings immer wieder Versorgungsengpässe, besonders in den Sommermonaten. Ein hohes Spendendefizit besteht für Blutplasma: Es fehlen etwa 400.000 Liter im Jahr, so dass Importe vor allem aus den USA erforderlich sind. Deutschland und die übrigen Mitgliedsstaaten der EU streben eine Selbstversorgung auch mit Blutplasma an. Blutplasma - der flüssige Bestandteil des Bluts - wird zur Herstellung von wichtigen Medikamenten, so z. B. von Gerinnungspräparaten für Bluter, benötigt. Durch Plasmaspenden (in Deutschland noch weitgehend unbekannt!) könnte das Plasmaaufkommen deutlich erhöht werden. Bei dieser Form der Spende läuft, im Unterschied zur normalen Blutspende, das Blut durch ein spezielles medizinisches Gerät. Darin wird das Blutplasma direkt von den Blutzellen getrennt und gesammelt; die Blutzellen werden dem Körper wieder zugeführt. - Zu etwa 45 Prozent besteht das menschliche Blut aus festen Bestandteilen, den Blutzellen. Der überwiegende Teil, die restlichen 55 Prozent, sind das Blutplasma, eine klare, gelbliche Flüssigkeit, die über 120 verschiedene Eiweißstoffe mit jeweils speziellen, lebenswichtigen Funktionen enthält. (28.3.2000) ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61 30625 Hannover Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 - Telefax (05 11) 28 02-23 99 - E-Mail: Service@KKH.e-mail.com - Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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