Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Analyse der KKH anlässlich der Fußball-Europameisterschaft: Jährlich rund 140.000 Unterschenkelfrakturen in Deutschland

Hannover (ots) - In Deutschland erleiden pro Jahr rund 140.000 Einwohner eine Unterschenkelfraktur - das ist das Ergebnis einer Analyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), die im aktuellen KKH-Weißbuch Prävention veröffentlicht wurden. Das entspricht 17 Betroffene auf 10.000 Einwohner. Rund eine halbe Milliarde Euro geben die gesetzlichen Krankenkassen deutschlandweit jährlich für die Folgen von Brüchen des Unterschenkels aus. Ursache für Unterschenkelfrakturen sind neben Verletzungen beim Fußballspielen auch Stürze oder andere Unfälle. Im direkten Ländervergleich leiden in Berlin und Schleswig-Holstein mit 14 Brüchen des Unterschenkels auf 10.000 Einwohner die wenigsten und in Sachsen mit 20 die meisten Menschen an einer Unterschenkelfraktur. Männer erleiden typischerweise bei Sport- und Ballspielen eine Unterschenkelfraktur, Frauen eher im Alter. Insgesamt sind angesichts der längeren Lebenserwartung mehr Frauen betroffen.

Ländervergleich im Ranking:

Zahl der Betroffenen          Bundesland 
auf 10.000 Einwohner      

    14                 Berlin, Schleswig-Holstein 
    15                 Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz
    16                 Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen
    17                 Brandenburg, Bremen, Saarland, Sachsen-Anhalt
    18                 Bayern 
    19                 Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern 
    20                 Sachsen 

Weitere Informationen:

Weißbuch Prävention 2007/2008 - Beweglich? Muskel-Skelett-Erkrankungen - Ursachen, Risikofaktoren und präventive Ansätze. Hrsg.: KKH Kaufmännische Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der MHH Medizinische Hochschule Hannover, Springer Medizin Verlag Heidelberg, 2008. 39,95 Euro. ISBN 978-3-540-77273-6

Pressekontakt:

Kaufmännische Krankenkasse (KKH)
Pressesprecherin: Daniela Friedrich
Karl-Wiechert-Allee 61
30625 Hannover
Telefon 0511 2802-1610
Fax 0511 2802-1699
E-Mail: presse@kkh.de
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