Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Vor 10 Jahren: KKH wurde hundert und wirkte engagiert am Neuaufbau der Sozialversicherung in den neuen Ländern mit

Hannover (ots) - Für die Kaufmännische Krankenkasse - KKH hat das Jahr 2000 eine besondere Bedeutung. Vor 10 Jahren wurde sie hundert und wirkte engagiert am Neuaufbau der Sozialversicherung im Gebiet der neuen Länder mit. In Hannover fand am 10. März 1990, als die KKH die ersten 100 Jahre seit ihrer Gründung in Halle vollendete, ein zentraler Festakt statt. In seiner Festansprache hob der Hallenser und damalige Bundesaußenminister Genscher hervor, die KKH verdanke ihre Entstehung einer sozialen Bürgerinitiative. Das seien die 14 jungen kaufmännischen Angestellten gewesen, die 1862 den Kaufmännischen Verein zu Halle ins Leben gerufen haben und dabei auch einen Solidaritätsfonds schaffen wollten. Daraus sei dann die Kaufmännische Krankenkasse Halle an der Saale geworden. Die Geschichte der Ersatzkassen sei auch die Geschichte freier solidarischer Selbstbestimmung der Bürger. Zur politischen Lage bemerkte Genscher, die Menschen im östlichen Teil Deutschlands seien der Gleichmacherei auch in der Krankenversicherung mehr als überdrüssig und warteten auf eine soziale und nach Kassenarten gegliederte Krankenversicherung. Sie warteten auf Betreuung anstelle von Bevormundung. Sie warteten darauf, so Genscher, dass die KKH dafür sorge, dass Spitzenmedizin für alle Bürger Anwendung finde. In der Gesundheitsversorgung bestehen zwischen Ost und West 10 Jahre später praktisch keine qualitativen Unterschiede mehr. Mittlerweile engagieren sich knapp 42.000 Ärzte für die medizinische Betreuung in den neuen Ländern. Rund 18.000 arbeiten in eigener Praxis, etwa 20.000 im Krankenhaus und rd. 4.000 in Forschung und Verwaltung. Über 11.000 Zahnärzte sind im Osten tätig. Auch in den stationären Sektor fließen erhebliche Summen. Von 1995 bis 2014 bringen Bund, Länder und Krankenkassen insgesamt über 20 Mrd. DM für Investitionen auf. Die KKH stellte sich schon früh dem Beratungsbedarf im Osten. Im April 1990 eröffnete sie das erste Informationsbüro in Halle/Saale. Noch im Jahr ihres 100. Jubiläums errichtete die KKH rd. 80 hauptamtliche Niederlassungen im Gebiet der neuen Länder. 1991 traten ihr dort rd. 300.000 Mitglieder, einschließlich der mitversicherten Familienangehörigen fast eine halbe Million Versicherte bei. In ganz Deutschland stellen derzeit knapp 500 Krankenkassen die medizinische Versorgung von etwa 90 Prozent der Bevölkerung sicher, darunter 34 selbstständige Träger der gesetzlichen Krankenversicherung in den neuen Ländern. Mit rd. 2,2 Mio. Versicherten ist die KKH die viertgrößte bundesweite Krankenkasse, im Osten steht sie sogar an dritter Stelle. (6.3.2000) Eine Langfassung kann bei der KKH angefordert werden. ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 Telefax (05 11) 28 02-23 99 E-Mail: Service@KKH.e-mail.com - Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall Abdruck honorarfrei Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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