Kaufmännische Krankenkasse - KKH

In Härtefällen keine Zuzahlung bei der Krankenkasse
KKH erläutert Verdienstgrenzen für Befreiung

Hannover (ots) - Viele Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen können sich für das Jahr 2000 von Zuzahlungen für stationäre Kuren, Arz-nei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel, Zahnersatz und Krankentransporte befreien lassen. Hierfür gelten bestimmte Einkommensgrenzen: Zur vollständigen Befreiung beträgt die Einkommensgrenze in den alten Bundesländern nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse - KKH in diesem Jahr 1.792 DM monatlich, in den neuen Bundesländern 1.456 DM (für Arznei- und Verbandmittel: 1.792 DM). Für Familienangehörige, die im gemeinsamen Haushalt leben, erhöhen sich die Grenzwerte. Auch eine Teilbefreiung - bei Zuzahlung zu Arznei-, Verband- und Heilmitteln sowie notwendigen Fahrkosten - ist möglich. Sie richtet sich nach den jährlichen Bruttoeinnahmen. Chronisch Kranken steht die Möglichkeit der vollständigen Befreiung von bestimmten Zuzahlungen offen. Dabei wird vorausgesetzt, dass sie seit einem Jahr wegen derselben Krankheit in Dauerbehandlung sind. Eine ärztliche Bescheinigung ist erforderlich. Auch muss ein Jahr lang (Kalenderjahr) eine Zuzahlung in Höhe von mindestens einem Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen geleistet worden sein. Wie die KKH erläutert, entfallen dann nach Ablauf des ersten Jahres die Zuzahlungen für die weitere Behandlung. Die Krankenkassen stellen jedes Jahr Quittungshefte zur Verfügung. Wer bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, sollte sich vom Arzt, Apotheker, Masseur oder Taxifahrer Zuzahlungen oder die Notwendigkeit von Fahrten bestätigen lassen. Die Bestätigungsvermerke können der Krankenkasse aber auch "lose" eingereicht werden. - Für 1999 kann jetzt ein Jahresausgleich für Zuzahlungen bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. (15.2.2000) Jahresausgleich 1999 für Zuzahlungen bei der Krankenkasse Wer noch für 1999 einen Jahresausgleich für Zuzahlungen bei seiner Krankenkasse vornehmen möchte, sollte die entsprechenden Grenzwerte berücksichtigen. Der Grenzwert für die vollständige Befreiung belief sich 1999 nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse - KKH auf monatliche Bruttoeinkünfte von 1.764 DM im Westen und 1.484 DM im Osten (Alleinstehende) bzw. auf 3.307,50 DM im Westen und 2.782,50 DM im Osten (4-Personen-Haushalt). Auch eine teilweise Erstattung kann geltend gemacht werden, und zwar für den Betrag, um den die Zuzahlungen zwei Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen überstiegen haben. Das betrifft Zuzahlungen zu Arznei-, Verband- und Heilmitteln oder bei Fahrkosten. Die Nachweise über Zuzahlungen werden der Krankenkasse - bei mehreren Kassen der zuletzt zuständigen - zwecks Erstattung vorgelegt. (15.2.2000) - Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. ots Originaltext: Kaufmännische Krankenkasse - KKH Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Auskünfte und weitere Informationen: KKH-Pressestelle Michael Rohr, Wolfgang Michall Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 Telefax (05 11) 28 02-23 99 E-Mail: Service@KKH.e-mail.com Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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