Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Grippe nicht verharmlosen - Risikopatienten sollten sich besser impfen lassen

Hannover (ots) - In Teilen Europas spricht man schon von einer ernsten Grippeepidemie. Zwar gilt die Entwicklung in Deutschland noch nicht als Besorgnis erregend, aber in den südlichen Bundesländern sowie Thüringen sind doch bereits zahlreiche Menschen an Grippe erkrankt. Nicht jeder grippale Infekt ist eine Virusgrippe - etwa bei einem Drittel der Atemwegsinfektionen dürfte es sich um eine Virusgrippe handeln, wie geschätzt wird. Typische Anzeichen einer echten Grippe sind plötzlich einsetzendes hohes Fieber, Erschöpfung, Kopf- und Gliederschmerzen. Vor allem alte und chronisch kranke Menschen (z. B. mit Asthma und Bronchitis sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sollten jetzt besser ihren Hausarzt konsultieren und sich mit einer Impfung gegen Grippe schützen, rät die Kaufmännische Krankenkasse - KKH. Die Krankenkassen übernehmen bei Risikopatienten die Kosten für die Impfung, deren Schutzwirkung sich nach zwölf bis 14 Tagen voll entfaltet. Auch jetzt noch erscheint eine Impfung in vielen Fällen als sinnvoll, selbst wenn an und für sich der beste Zeitpunkt einer vorbeugenden Impfung im Herbst liegt. Mit Grippe ist nicht zu spaßen - sie ähnelt nur zu Beginn einer eher harmlosen Erkältung. Wer sich eine echte Virusgrippe einfängt, kann im Ernstfall ihre gravierenden Folgen bis hin zu Herzschäden zu spüren bekommen. Im Winter 1995/96 sind bei einer großen Grippewelle in Deutschland etwa 25.000 Menschen gestorben, wie die Arbeitsgemeinschaft Influenza (Marburg) festgestellt hat. Influenza-Viren verändern sich so schnell, dass kaum eine Chance besteht, eine vollständige Immunität über mehr als eine Grippesaison (von Oktober bis Mai) zu erhalten. Deshalb ist Grippeschutz jedes Jahr aufs Neue wichtig. Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. ots Originaltext: KKH Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: KKH-Pressestelle, Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover, Tel. (05 11) 28 02-23 30/31 Telefax (05 11) 28 02-23 99 E-Mail: Service@KKH.e-mail.com Auskünfte und weitere Informationen: Michael Rohr, Wolfgang Michall 2 Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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