Kaufmännische Krankenkasse - KKH

Guter Vorsatz für 2000
Eltern sollten Vorsorgeuntersuchungen für Kinder unbedingt nutzen
Bei vielen Schulanfängern ist die Früherkennung lückenhaft

Hannover (ots) - Seit nun schon fast 30 Jahren zählt die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. Im ersten Lebensjahr der Kinder ist die Inanspruchnahme erfreulicherweise sehr hoch, später lässt sie meist spürbar nach. Bei vielen Schulanfängern ist die Früherkennung lückenhaft. So verfügen in NRW weniger als 60 Prozent der Schulanfänger über ein lückenloses Kinderuntersuchungsheft. Zu mehr Beteiligung an den Vorsorgeuntersuchungen ruft die Kaufmännische Krankenkasse - KKH auf. Eltern sollten die neun Untersuchungen (U1 - U9) für Kinder sowie die 1998 neu eingeführte Jugendgesundheitsuntersuchung unbedingt nutzen, damit mögliche Störungen oder Schädigungen rechtzeitig erkannt werden und eine notwendige Behandlung früh genug einsetzen kann. Wie das Jahresergebnis '98 der KKH ergab, konnte die Teilnahmequote in den neuen Bundesländern bei fast allen Untersuchungen gesteigert werden, bei der U4, der U5 und U6 sogar um rund 20 Prozentpunkte. Im Westen hingegen hat die Beteiligung z. T. stark nachgelassen, so bei der U8 um über 14 Prozentpunkte. Bei der U5 konnte eine Zunahme um über 6 Prozentpunkte erreicht werden. Die ersten beiden Vorsorgeuntersuchungen für Kinder (U1, U2) werden überwiegend unmittelbar nach der Geburt bzw. noch während des Krankenhausaufenthalts durchgeführt. Die U1 hat im Wesentlichen zum Ziel, lebensbedrohliche Zustände und augenfällige Schäden zu erkennen, damit im Fall des Falles Sofortmaßnahmen eingeleitet werden können. Bei der U2 wird u. a. geachtet auf: Atemstillstand oder Krämpfe, Schwierigkeiten beim Trinken, Schluckstörungen. Auch wird die Rachitisprophylaxe besprochen. Eingehende Untersuchungen widmen sich den Körpermaßen, den verschiedenen Organen, dem Skelettsystem sowie der Motorik und dem Nervensystem. Wichtige Bestandteile der U3 bis U9 ab der vierten Lebenswoche bis zum Ende des 64. Lebensmonats sind: - Erhebung der Vorgeschichte mit Fragen nach Krampfanfällen, nach Schwierigkeiten beim Trinken, Schluckstörungen, der Rachitisprophylaxe und der Ernährung sowie - eingehende Untersuchungen: Körpermaße, Haut, Brustorgane, Bauchorgane, Geschlechtsorgane, Skelettsystem, Sinnesorgane, Motorik und Nervensystem. Auch auf die Sprachentwicklung und Kontaktfähigkeit des Kindes, auf Verhaltensauffälligkeiten und die Schutzimpfungen richtet sich das Interesse. Bei der neuen Jugendgesundheitsuntersuchung für 12- bis 15-Jährige geht es u. a. um mögliche Verhaltensstörungen, Schulleistungsprobleme, gesundheitsgefährdendes Verhalten wie Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum sowie chronische Erkrankungen. Die KKH: Früherkennung hilft Gesundheit, Fitness und Lebensfreude sichern. Auch der neue Check-up für Jugendliche sollte zu einem festen Termin werden. Es besteht freie Arztwahl bei Allgemeinmedizinern, praktischen Ärzten, Kinderärzten und Internisten. (7.1.2000) Abdruck honorarfrei - Für Übersendung eines Belegexemplars wären wir dankbar. ots Originaltext: Kaufmännische Krankenkasse - KKH Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Auskünfte und weitere Informationen: KKH-Pressestelle Michael Rohr, Wolfgang Michall Karl-Wiechert-Allee 61, 30625 Hannover Tel. 05 11. 28 02-23 30/31, Telefax 05 11. 28 02-23 99 - E-Mail: Service@KKH.e-mail.com Original-Content von: Kaufmännische Krankenkasse - KKH, übermittelt durch news aktuell

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