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Der Vorsitzende des Arbeitskreises Leistungssport des Bundesfachausschusses der CDU, Klaus Riegert, MdB, erklärt: Mittelkürzungen im Spitzensport ist das falsche Signal

Berlin (ots) - Von dieser Bundesregierung geht ein völlig falsches Signal in Richtung Dopingbekämpfung aus, wenn sie die Mittel für den Spitzensport erneut drastisch kürzt. Sie behindert dadurch eine konsequente und erfolgreiche Dopingbekämpfung durch den Sport. Alle öffentlichen Proklamationen des Bundesministers des Innern, Otto Schily, zur Dopingbekämpfung halten einer ernsthaften Prüfung nicht stand. Die Bundesregierung muss mehr Mittel für den Spitzensport, insbesondere mehr Mittel für die Dopingbekämpfung zur Verfügung stellen, wenn der Sport den Kampf gegen Doping bestehen können soll. Unsere Spitzensportlerinnen und Spitzensportler brauchen beste Voraussetzungen für Höchstleistungen. Sie brauchen modernste Trainings- und Wettkampfstätten, medizinische und soziale Betreuung, die Anwendung neuester trainingswissen-schaftlicher Methoden, finanzielle Hilfen und Unterstützung beim beruflichen Werdegang. Dies ist die beste Dopingprävention. Wir brauchen eine Dopingforschung und -analytik, die dem Stand der miss-bräuchlichen Anwendung möglichst immer einen Schritt voraus ist und eine Ausweitung vor allem der unangemeldeten Trainingskontrollen. Die Rechtsvorschriften, die Kontrollverfahren und die Sanktionierung bei Verstößen sind international zu harmonisieren. Die Einrichtung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) und der World-Anti-Doping-Agency (WADA) sind ein Schritt in die richtige Richtung. Die einseitige Zuweisung von Doping zum Leistungssport überlagert die miss-bräuchliche Anwendung von Doping in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Nur im Spitzensport wird Doping kontrolliert und Verstöße geahndet, in anderen gesellschaftlichen Bereichen wird darüber hinweggesehen und verharmlost. Die Bedeutung und die Akzeptanz des Spitzensportes, national und international, wird im Wesentlichen von einer ernsthaften, glaubwürdigen und erfolgreichen Bekämpfung des Dopings abhängen. Verantwortlich für die Bekämpfung ist der Sport. Er hat alle Maßnahmen zu treffen, um Dopingverstöße zu unterbinden. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sind Repräsentanten ihres Landes. Deshalb muss der Staat den Sport bei der Bekämpfung des Dopings unterstützen. Der Staat kann sich dieser Verantwortung nicht entziehen. ots Originaltext: CDU Deutschlands Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU-Pressestelle Tel.: 030/22 070 141 - 144 Fax: 030/22 070 145 Internet: http://www.cdu.de Original-Content von: CDU Deutschlands, übermittelt durch news aktuell

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