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Merkel: Wir brauchen ein Jahrzehnt der Frauen - Frauen-Förderung für Schröder-Regierung nur hohle Phrase

Berlin (ots) - Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2001 erklärt die CDU-Vorsitzende Dr. Angela Merkel: Frauen und Männer wollen Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Aber zwischen Kinderwunsch und der Entscheidung für Kinder liegt eine große Kluft, weil Beruf und Familie immer noch nicht einfach miteinander zu vereinbaren sind. Die Förderung von Frauen wird daher in den nächsten Jahren von entscheidender Bedeutung sein. Mehr denn je brauchen wir in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt die Frauen. Aber immer noch wird die Fähigkeit von Frauen, die Kinder erzogen haben, unterschätzt. Kreativität, Organisationstalent, Flexibilität und Durchhaltevermögen sind Eigenschaften, die Mütter in ihren Beruf mitbringen. Dies muss viel stärker honoriert werden. Hier gibt es für Politik und Wirtschaft noch viel zu tun. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist daher auch eine Hauptaufgabe im nächsten Jahrzehnt. Wir brauchen bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten und eine stärkere Förderung der Familien in Deutschland. Die CDU kämpft hier für die Einführung eines Familiengeldes als langfristiges Programm. Ziel muss es sein, dass niemand wegen der Entscheidung für Kinder abhängig von Sozialhilfe wird. Für die Schröder-Regierung ist Gleichberechtigung und Förderung von Frauen nur eine hohle Phrase. Herr Schröder bezeichnet Frauen- und Familienpolitik als "Gedöns". Seine Missachtung zeigt sich beispielhaft beim Thema Rente. Frauen sind die Verliererinnen der Rentenreform. Sie trifft die Frauen mehrfach: Bei der privaten Altersvorsorge zahlen die Frauen mehr. Bei der Absenkung des Rentenniveaus sind die Frauen doppelt betroffen: bei der eigenen Rente und bei der Witwenrente. Nahezu zwei Drittel der Rentenempfänger, 11 Millionen Rentnerinnen, werden mit Taschenspielertricks getäuscht. Wir werden die frauenfeindlichen Rentenvorhaben der Schröder-Regierung anprangern. Aus diesem Anlass haben wir gemeinsam mit der Bundestagsfraktion für den 9.März Frauen- und Familienverbänden nochmals zu einem Gespräch eingeladen, um die eklatanten Missstände für die Frauen bei der Rente deutlich zu machen. Die CDU versteht sich als der Anwalt der Frauen in Deutschland. ots Originaltext: CDU Deutschlands Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU-Pressestelle Tel. 030/22 070 141 - 144 Fax 030/22 070 145 Internet: http://www.cdu.de Original-Content von: CDU Deutschlands, übermittelt durch news aktuell

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