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Steigende Betrugsfälle beim Online-Banking: Das Risiko ist häufig der Kunde am eigenen PC
Nur 45 Prozent der Kontoinhaber nutzen am heimischen Computer eine Firewall

Hamburg (ots) - Die Betrugsfälle beim Online-Banking nehmen in Deutschland dramatisch zu: Bis zum Jahresende rechnen BKA und BITKOM mit einem Schaden von etwa 17 Millionen Euro. Großes Risiko geht dabei von den Bankkunden selbst aus, die sich nicht ausreichend vor betrügerischen Angriffen schützen. Nicht einmal jeder zweite Kontoinhaber verwendet beim Online-Banking eine Firewall, um sensible Daten zu sichern. Gleiches gilt für die Nutzung einer Antiviren-Software. Darüber hinaus sorgt nur knapp ein Drittel für eine Verschlüsselung seines drahtlosen Netzwerks. Damit gehören nicht die Systeme der Kreditinstitute, sondern die Sicherheitslücken bei den Anwendern zu Hause zu den gefährlichsten Einfallstoren für Kriminalität im Online-Banking. Das ist das Ergebnis der Studie "Online-Banking", des Hamburger Software- und Beratungshauses PPI.

"Deutsche Kreditinstitute verbessern ihre Sicherheitsverfahren beim Online-Banking permanent, um die sensiblen Daten und Transaktionen zu schützen. Das nützt aber nichts, wenn der Kunde am heimischen PC die Gefahr nicht erkennt oder leichtfertig handelt", warnt Michael Schunk, Bankexperte bei PPI.

Bei vielen Bankkunden hapert es schon bei dem sicheren Umgang mit ihrem Passwort. 45 Prozent der Nutzer geben Kennwörter und PIN für ihre Bankgeschäfte an Dritte weiter. Hinzu kommt, dass die Deutschen bei der Auswahl ihrer Passwörter häufig nicht besonders einfallsreich sind. Sechs von zehn Kunden nutzen für verschiedene Internet-Dienste wie Online-Banking, Online-Shops oder andere Portale dasselbe Kennwort. Kriminellen machen sie es damit relativ einfach. Gerät das Passwort in falsche Hände, haben Betrüger Zugriff auf viele Online-Aktivitäten des Betroffenen - auch auf seinen Banking-Account.

"Den Kunden ist häufig nicht bewusst, wie wichtig ein vorsichtiger Umgang mit dem Passwort, eine gute Firewall oder ein regelmäßig aktualisiertes Virenprogramm sind", so Schunk von PPI. Zusätzliche Vorkehrungen wie ein Überweisungslimit einzurichten oder das Konto für Auslandsüberweisungen sperren zu lassen, sind den Bankkunden oft ebenfalls nicht bekannt. "Es ist daher Aufgabe der Kreditinstitute, ihre Kunden über die Notwendigkeit der Sicherheitsvorkehrungen noch intensiver aufzuklären und sie damit vor betrügerischen Angriffen zu schützen. Denn nur dann verliert das Online-Banking auch aus Verbrauchersicht seinen Schrecken", so der Experte.

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Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten 
Hamburg, Kiel, Frankfurt, Düsseldorf und Paris erfolgreich für die 
Finanzbranche tätig. 2009 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 
320 Mitarbeitern 38,5 Millionen Euro Umsatz in den drei 
Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und 
Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf 
sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation
zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In
der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und 
verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und 
absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich 
von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung. 

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