PPI AG

IT 2009: Abwracken der Software überfällig

    Hamburg (ots) - Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hat ihrer Business-IT eine Sparkur verordnet. So konzentrieren sich 60 Prozent der Betriebe auf die Pflege ihrer bestehenden Systeme. Doch unter diesem Investitionsstau leidet die Qualität der eingesetzten Programme. Im Durchschnitt ist nur jeder zweite IT-Entscheider mit seinen Software-Systemen zufrieden. Wenn IT-Investitionen jedoch weiterhin ausbleiben, wird diese Unzufriedenheit weiter wachsen. Das haben die Unternehmen bereits erkannt: 71 Prozent melden bereits Bedarf an neuer Software an. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Software - Made in Germany" des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

    Das Aufschieben notwendiger Investitionen kann für die Unternehmen unangenehme Folgen haben. Denn die Abhängigkeit von funktionierenden IT-Systemen wächst kontinuierlich. Mehr als ein Drittel der befragten Betriebe erleidet bereits unmittelbare Verluste, sobald ihr System für eine Minute ausfällt. Zudem erwartet jeder Vierte beträchtliche Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeiter, sobald die Software zeitverzögert reagiert. Zum Vergleich: In der Vorjahresstudie teilten weniger als neun Prozent der befragten IT-Entscheider diese Befürchtung.

    Ein Ende des Investitionsstaus ist allerdings derzeit weiter entfernt, denn je. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage rechnen Branchenexperten damit, dass sich in IT-Abteilungen Prioritäten verschieben oder Projekte ersatzlos gestrichen werden. Aktuelle Marktprognosen gehen von einer deutlichen Trendwende bei den IT-Aufwendungen aus. Während 2008 die Ausgaben noch um acht Prozent gestiegen sind, wird für 2009 ein Minus von drei Prozent erwartet.

    Darunter leiden auch die Software-Produzenten. Um in dieser Situation dennoch neue Aufträge zu erhalten, müssen sie sich noch stärker auf die Kundenanforderungen einstellen. So haben die befragten IT-Entscheider eine klare Vorstellung darüber, was ihre neue Unternehmenssoftware leisten muss. Wichtigstes Kriterium ist zum Beispiel die Datensicherheit. 97 Prozent der IT-Entscheider räumen diesem Aspekt die oberste Priorität ein. Hundertprozentige Zuverlässigkeit (95 Prozent), ausreichende Funktionalität (94 Prozent) sowie ständige Verfügbarkeit (90 Prozent) sind den Befragten bei künftigen IT-Investitionen ebenfalls sehr wichtig.

Hintergrundinformationen Die Studie "Software - Made in Germany 2008" stellt die Ergebnisse einer Online-Marktforschung dar, die im Auftrag der PPI AG in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt wurde. Im Zeitraum vom 19. August bis 24. August 2008 wurden 217 deutsche IT-Entscheider aus verschiedenen Branchen befragt.

PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 35,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470    
E-Mail: andreas.gutjahr@faktenkontor.de

Original-Content von: PPI AG, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: PPI AG

Das könnte Sie auch interessieren: