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Electronic Banking: Angst vor Viren und Trojanern weiter gestiegen

    Hamburg (ots) - Mehr als sechs von zehn Kreditinstituten sind überzeugt, dass die Bedrohung durch externe Angreifer im Electronic Banking im vergangenen Jahr zugenommen hat. Investitionen in die E-Banking-Sicherheit im Firmenkundengeschäft sind daher für die Banken keine Frage der Kosten, sondern der Notwendigkeit. Sie werden zudem als strategische Investitionen betrachtet, um sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Dies ergab die Studie "Electronic Banking 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research.

    Das Gewährleisten einer sicheren Authentifizierung steht im Electronic Banking ganz oben auf der Agenda: Drei von vier Banken betrachten die Manipulation des Kundensystems durch Viren und Trojaner als größte Herausforderung der kommenden fünf Jahre.

    Einen deutlich besseren Schutz wollen die Institute ihren Firmenkunden auch ermöglichen, wenn diese ihre Bankgeschäfte mobil erledigen. Während an einem Arbeitsplatz die Freigabe von Aufträgen mithilfe eines Chipkarten-Lesegeräts kein größeres Sicherheitsproblem darstellt, ist für die Auftragsfreigabe von unterwegs nicht immer ein Lesegerät verfügbar. Inzwischen gibt es jedoch portable Kartenlesegeräte, mit denen Firmenkunden über EBICS ihre E-Banking-Geschäfte auch mobil sicher erledigen können.

    Gleichzeitig arbeiten die Institute weiter intensiv daran, ein übergreifendes Sicherheitskonzept für die Electronic-Banking-Struktur zu entwickeln. Bisher nutzen die Unternehmen drei verschiedene Zugänge zum E-Banking. Neben dem Standard HBCI/FinTS erledigen die Firmen ihre Bankgeschäfte auch über die klassischen Online-Banking-Portale für Privatkunden, über FTAM sowie zunehmend über EBICS. Das Problem dabei: Den Standards liegt kein einheitliches Sicherheitskonzept zugrunde. Jeder zweite Befragte sieht daher hier eine der größten Herausforderungen für die Kreditinstitute.

    Das Passwort-Phishing bei Firmenkunden bereitet den Banken dagegen inzwischen deutlich weniger Kopfzerbrechen: Während dieses Problem im vergangenen Jahr für sechs von zehn Befragten  Priorität hatte, wurde es jetzt nur noch von knapp jedem Fünften genannt. Denn neben der Einführung neuer Sicherheitsverfahren im Online Banking erledigen immer mehr Unternehmen ihre Bankgeschäfte über EBICS und greifen entsprechend nicht mehr auf die für das Phishing gefährlichen TAN-Verfahren zurück. Auch die Vermeidung von Hacker-Angriffen auf Banksysteme spielt keine so große Rolle mehr wie in den vergangenen Jahren (2008: 25 Prozent, 2007: 48 Prozent).

PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über 30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

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