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Electronic Banking: EBICS tritt Siegeszug an

    Hamburg (ots) - Der neue Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS) wird wenige Monate nach Einführung von jedem fünften Großkunden und jedem zehnten Geschäftskunden genutzt. Damit hat EBICS bereits eine bemerkenswerte Verbreitung gefunden. Die Mehrheit der deutschen Kreditinstitute ist davon überzeugt, dass sich EBICS in Europa als Standard durchsetzen wird.  Die Geldhäuser sind sich zum Großteil einig, dass EBICS sogar zum dominanten Standard für Electronic Banking im Firmenkundengeschäft wird. Dies ergab die Studie "Electronic Banking 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research.

    Durch die Schaffung einer einheitlichen Plattform EBICS für den gesamten europäischen Zahlungsverkehr lassen sich die Kosten für die Zahlungsverkehrsabwicklung weiter reduzieren. Denn um über EBICS zu kommunizieren, benötigt man lediglich einen Internet-Anschluss. Damit fallen die Support-Aufwände zur Pflege eines ISDN-Anschlusses und dessen Kosten komplett weg. So entsteht für deutsche Banken eine gute Ausgangsbasis, um europaweit attraktive Firmenkunden zu akquirieren und systematisch für weitere Geschäfte zu gewinnen. Solange andere Länder noch nicht über einen entsprechenden Standard verfügen, stellt EBICS nach Ansicht der Experten wegen Schnelligkeit und Sicherheit einen Wettbewerbsvorteil für deutsche Kreditinstitute dar.

    Nach einer Übergangszeit bis 31. Dezember 2010 löst EBICS den technisch überholten und kostspieligen Standard BCS-FTAM ab. Diesem Wechsel kommt eine Schlüsselfunktion zu: Durch die Internetkommunikation und die höhere Bandbreite der Übertragung ergibt sich ein größerer Datendurchsatz gegenüber der bisherigen Verbindung, der eine deutlich schnellere Datenübertragung ermöglicht. Somit wird der einheitliche und multibankfähige Standard für Bankgeschäfte im Internet ausgebaut und um verbundene Anwendungsmöglichkeiten erweitert. Für die Banken ergeben sich interessante Potentiale. Sie können Firmenkunden über das eigene Portal auch die Verwaltung von Kontoverbindungen bei anderen Banken ermöglichen.

    Zudem spielt die Gewährleistung sicherer Authentifizierungen eine große Rolle. Durch EBICS nimmt die Verbreitung elektronischer Signaturen weiter zu, um beispielsweise die Manipulation des Kundensystems durch Viren und Trojaner oder Passwort - Phishing zu vermeiden. Die Folge: Nahezu alle Banken planen hierfür die Umsetzung einer elektronischen Signatur nach EBICS. Und so könnte das "E" in EBICS bald nicht nur für "Electronic", sondern für "European" stehen.

PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über 30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

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