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Wiederauferstanden: Mobile Banking kommt doch

Hamburg (ots) - Mobile Banking wird zukünftig einen festen Platz im Produktportfolio der Finanzinstitute einnehmen. Davon sind mehr als 80 Prozent der Bankmanager überzeugt. Per Handy oder PDA den Kontostand abfragen, Überweisungen tätigen und Wertpapiere kaufen, gehört demnach bald zum Standard-Angebot deutscher Kreditinstitute. Keine andere IT-Anwendung gewinnt nach Ansicht der befragten Branchenexperten derzeit stärker an Bedeutung. Für die nächsten drei Jahre sehen bereits doppelt so viele Fach- und Führungskräfte (60 Prozent) in mobilen Lösungen einen starken Treiber für ihren Unternehmenserfolg als zum aktuellen Zeitpunkt. Dies sind Ergebnisse aus der Studie "IT & Vertrieb in der Bankwirtschaft" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin. Mobile Banking steht demnach vor seiner Renaissance. Bereits seit der Jahrtausendwende sollten mit Bankdienstleistungen für Handys Umsatzerfolge eingefahren werden. Nachdem sich die Erwartungen bislang nicht erfüllt haben, herrscht wieder Optimismus in den Zentralen der Finanzinstitute. Der Grund: Die Rahmenbedingungen haben sich entscheidend geändert. Berufstätige werden immer mobiler, die Technikakzeptanz der Kunden steigt stetig und verbesserte Endgeräte ermöglichen eine sichere und schnelle Datenübertragung. Zudem werden die angebotenen Dienstleistungen zunehmend attraktiver. Gefragt sind insbesondere Anwendungen, die eine unmittelbare Reaktion des Kunden ermöglichen. So kann der Bankkunde beispielsweise einen Mindestkontostand definieren. Wird dieser unterschritten, wird er sofort per SMS benachrichtigt. Vor allem die Geschäfts- und Privatbanken sind Vorreiter bei mobilen Finanzdiensten. Mehr als die Hälfte der Entscheider aus diesen Instituten sieht aktuell einen starken Einfluss dieser innovativen Technik auf den Geschäftserfolg. Zum Vergleich: In den Sparkassen und Girozentralen sind es elf Prozent und in den Genossenschaftsbanken 23 Prozent der Fach- und Führungskräfte. Allerdings gleichen sich diese Unterschiede in den kommenden Jahren aus. In durchweg allen befragten Geldinstituten setzen die Experten in naher Zukunft verstärkt auf mobile Lösungen und erhoffen sich dadurch steigende Umsätze. Besonders zurückhaltend sind jedoch bisher die kleinen Geldhäuser. Nur rund 36 Prozent der Entscheider aus Banken mit bis zu 250 Mitarbeitern schreiben mobilen Lösungen derzeit eine große Relevanz zu. Doch auch bei den kleinen Kreditinstituten steht in naher Zukunft ein kräftiger Bedeutungszuwachs an. Mehr als zwei Drittel der Befragten aus diesen Instituten erwarten in den kommenden drei Jahren von der Kontoführung per Handy zusätzliche Geschäftserfolge. Hintergrundinformationen Die Studie "IT & Vertrieb in der Bankwirtschaft" stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit dem Bankmagazin durchgeführt wurde. Im Zeitraum vom 11. Januar bis 17. März 2008 wurden 195 Fach- und Führungskräfte aus der Bankwirtschaft befragt. PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über 30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung. Pressekontakt: Andreas Gutjahr Faktenkontor GmbH Tel: +49 (0)40 22703-5470 Fax: +49 (0)40 22703-1470 E-Mail: andreas.gutjahr@faktenkontor.de Original-Content von: PPI AG, übermittelt durch news aktuell

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