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phoenix Themennacht: Klitschkos Kampf um Kiew - Samstag, 20. Februar 2016, ab 22.30 Uhr

Bonn (ots) - Zwei Jahre ist es her, dass der Volksaufstand in der Ukraine auf dem Maidan-Platz in Kiew eskalierte und dort seinen blutigen Höhepunkt erreichte. Spezialeinheiten des Janukowytsch-Regimes sollten ihn niederschlagen. Mehr als 100 Menschen starben in den Tagen zwischen dem 18. und 21. Februar 2014. Bis heute sind die Todesschüsse nicht aufgeklärt. Zum Jahrestag des Massakers in der ukrainischen Hauptstadt widmet sich phoenix eine ganze Nacht lang dem Thema Ukraine und erinnert an die Ereignisse vor zwei Jahren. In drei Dokumentationen und einem Interview-Spezial mit Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, werden politische und gesellschaftliche Hintergründe zu den Maidan-Protesten beleuchtet sowie die Tage der Revolution in eindringlichen Bildern dokumentiert.

Um 22:30 Uhr sendet phoenix die Dokumentation "Klitschko" des preisgekrönten Regisseurs Sebastian Dehnhardt. Er folgte den Klitschko-Brüdern auf ihrem ganz persönlichen Weg, begleitete sie bis in die Umkleidekabinen in den Minuten vor Ihren Kämpfen. Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial und Interviews mit Gegnern und Wegbegleitern auf der ganzen Welt zeigen eine so unglaubliche wie unbekannte Seite der beiden Boxer.

Nach diesem Rückblick in die Vergangenheit der Klitschko-Brüder zeichnet Jean-Christoph Caron, Redaktionsleiter Dokumentationen bei phoenix, in "Klitschko - Das Interview" ein aktuelles Porträt des Ex-Boxweltmeisters und Politikers Vitali Klitschko. "Herr Klitschko hat einen sehr persönlichen, emotionalen Bezug zum aktuellen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine", so Caron, der mit Klitschko vor Ort in Kiew sprach. "Seine Mutter ist Russin, sein Vater Ukrainer, und als Jugendlicher erlebte er in den Schulen und Medien die Propagandamaschinerie der Sowjetunion, die für ihn plötzlich Risse bekam, als er dann mit seinen Sporterfolgen in den Westen reisen konnte".

Im Anschluss an dieses Interview-Spezial, das in der Themennacht erstmalig ausgestrahlt wird, veranschaulicht der Dokumentarfilm "Kiew brennt - Eskalation auf dem Maidan" eindringlich die damalige Situation. Drei Kameraleute hatten die Ereignisse an vorderster Front und auf beiden Seiten in Bildern festgehalten. Die Dokumentation zeigt so verstörend wie allgemeingültig, wie friedlicher Protest in eine unaufhaltsame Spirale der Gewalt mündet, wie die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und wie erschreckend schnell eine europäische Hauptstadt zum Schauplatz eines flammenden Infernos werden kann.

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