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phoenix-Erstausstrahlung: Mein Ausland: Im Fadenkreuz des Islamischen Staates - Eine Reise durch den Irak - Sonntag, 15. März 2015, 21.45 Uhr

Bonn (ots) - Trotz scharfer Sicherheitsmaßnahmen detonieren in der irakischen Hauptstadt Bagdad fast täglich Autobomben. Der Islamische Staat scheint für die meisten von ihnen verantwortlich zu sein, fast immer sind die Opfer Zivilisten. Besonders schlimm ist die Lage in den Regionen, die der IS bereits unter Kontrolle hat. Thomas Aders, ARD-Sonderkorrespondent für die arabische Welt, hat den Antiterror-Kampf der irakischen Armee hautnah beobachtet. Das Fernsehteam begleitete den Chef des sunnitischen Albu Nimr Stammes bis auf wenige Kilometer an die Front.

Es ist eine beklemmende Reise durch traumhaft schöne Landschaften. Im Nordirak leiden Kurden unter den wütenden Angriffen der Terroristen. Westlich der IS-Hochburg Mossul haben die Islamisten das Sindschar-Gebirge umstellt, welches Thomas Aders und sein Team in einem Helikopter überfliegen.

Mitglieder der Jesiden, einer religiösen Minderheit in Kurdistan, betrachtet der IS als Götzenanbeter. Zu Tausenden wurden Männer umgebracht, Frauen verschleppt und vergewaltigt. Lalisch ist das Zentrum des Jesidentums, ein mystischer Ort. Doch aufgrund der Gräueltaten des IS haben die Jesiden alle Zeremonien eingestellt - aus Trauer um die getöteten Glaubensbrüder und Schwestern.

Reportage von Thomas Aders, phoenix/SWR 2015

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