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phoenix-Thema: Kurden - Volk ohne Land - Dienstag, 28. Oktober 2014, 10.45 Uhr

Bonn (ots) - Die Welt schaut auf Kobane - dort verteidigen sich kurdische Kämpfer seit Wochen gegen Angreifer des "Islamischen Staates". Durch den Konflikt im Grenzgebiet zwischen Türkei, Syrien und Irak rückt eine Volksgruppe in die Öffentlichkeit, über die viele kaum Bescheid wissen. Im Thema "Kurden - Volk ohne Land" widmet sich phoenix deshalb ihrer Geschichte und den aktuellen Entwicklungen. Moderator Michael Sahr diskutiert mit Prof. Ferhad Ibrahim Seyder (Leiter der Arbeitsstelle für Kurdische Studien, Universität Erfurt) und Prof. Andreas Dittmann (Nahostexperte, Institut für Geographie Universität Gießen).

Das Volk der Kurden umfasst je nach Schätzung zwischen 12 und 25 Millionen Menschen. Sie leben als Minderheit in der Türkei, im Iran, im Irak, in Syrien und einigen weiteren Staaten. Ihre Geschichte ist geprägt von bewaffneten Auseinandersetzungen, Unterdrückung und Vertreibung. Bis heute werden vielen Kurden grundlegende Menschenrechte verweigert.

Wie konnte es so weit kommen? Welche unterschiedlichen kurdischen Strömungen gibt es? Wie könnte ein kurdischer Staat aussehen? Und wie betrifft uns in Deutschland der Konflikt zwischen Kurden und IS?

Die Dokumentation "Schmutziger Krieg - Geheimoperationen in der Türkei" (phoenix/BR 2009) vertieft das phoenix-Thema.

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