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phoenix-Programmhinweis: Im Dialog - Gerd Ruge zu Gast bei Alfred Schier - Sonntag, 06. April 2014, 11.15 Uhr

Bonn (ots) - Er prägte unseren Blick auf China, die USA und vor allem Russland: Über 60 Jahre lang war Gerd Ruge als Korrespondent in verschiedensten Ländern unterwegs. Im Dialog mit Alfred Schier berichtet er von seinen vielen Erfahrungen als Journalist und Auslandskorrespondent und äußert seine Einschätzung über die aktuellen Lage in der Ukraine.

"Man hat immer reagiert - aber immer zu spät", kritisiert Ruge im Gespräch mit Alfred Schier die Vorgehensweise der westlichen Außenpolitik beim Ukraine-Konflikt. "Ich habe in den vergangenen Monaten kein Konzept erkannt." Die Konfrontationspolitik des Westens gegen Russland hält er aber prinzipiell für richtig: "Eine gewisse Sprache der Stärke muss dabei sein. Aber es muss eben auch die Bereitschaft geben, miteinander zu sprechen und klar zu machen: Wir sind nicht einfach da, um gegen die Russen militärisch zurückzuschlagen. Es geht darum, eine Lösung zu finden."

Als erster westdeutscher Journalist berichtete Gerd Ruge nach dem Zweiten Weltkrieg aus Jugoslawien, als Korrespondent in Washington verfolgte er 1962, wie die Sowjetunion und die USA beinahe einen Atomkrieg anzettelten. Einen Großteil seiner journalistischen Laufbahn war der heute 85-Jährige aber als Korrespondent in Russland tätig, wo er später auch die Leitung des ARD-Studios in Moskau übernahm.

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